"Paar Stunden gedauert"

"War kein Thema" – Kurz packt über Kickl-Treffen aus

Im Juni sorgte ein Treffen zwischen Ex-Bundeskanzler Kurz und FPÖ-Chef Kickl für Wirbel. Darum ging es bei dem Gespräch:
Newsdesk Heute
22.08.2026, 19:15
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Bereits mit 35 Jahren zog sich Sebastian Kurz aus der Politik zurück. Dennoch war der Ex-Bundeskanzler, der laut eigener Aussage immer ein "politischer Mensch" bleiben werde, nie ganz weg vom Fenster. Dies sorgte im Sommer für Aufsehen.

Am 3. Juni traf sich Kurz nämlich mit FPÖ-Chef Herbert Kickl. Schnell machten sich Gerüchte zu einem möglichen Polit-Comeback von Kurz oder einem Geheimpakt mit dem freiheitlichen Frontmann breit. Anlässlich seines 40. Geburtstags hat Kurz nun mit der "Krone" über das Treffen gesprochen.

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Kurz: "Treffe Politiker in der ganzen Welt"

Demnach habe das Gespräch im blauen Parlamentsklub stattgefunden und "ein paar Stunden gedauert". Kurz zeigte sich verwundert darüber, dass es an dem Treffen so großes Interesse gab. Er treffe nämlich "Politiker in der ganzen Welt, und ab und zu auch in Österreich". Dies sei nie Thema, "erst wenn man einen rechten Politiker trifft", so Kurz.

Der Ex-Kanzler habe sich auch schon mit dem jetzigen Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) und Außenministerin und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger getroffen. Mit Vizekanzler und SPÖ-Chef Andreas Babler hingegen nicht. Doch worum ging es jetzt beim Treffen mit Kickl?

"Gute und schlechte Zeiten"

Laut Kurz habe er mit der FPÖ und Kickl "viel erlebt" und auch gemeinsam regiert. Man habe "gute und schlechte Zeiten" durchgemacht. Das nunmehrige Gespräch sei von Kurz ausgegangen, da er den FPÖ-Chef wieder treffen wollte. Dabei sei es darum gegangen, "unsere damalige gemeinsame Zeit, die positiven Momente genauso wie die negativen, Revue passieren zu lassen".

Dem Ex-Kanzler zufolge sei es zum Teil auch eine Aussprache gewesen. Aber auch ein Austausch zu den vielen Themen habe stattgefunden. "Kein Thema" sei bei dem Gespräch gewesen, ob Kurz oder jemand aus seinem ehemaligen Team bei einem Kickl-Wahlsieg in eine Regierung mit ihm gehen würden.

Kurz-Comeback möglich

Seiner ehemaligen Partei – der ÖVP – möchte Kurz keine Ratschläge geben, da er "nicht mehr am politischen Spielfeld" sei. Auch eine Rückkehr in ein politisches Amt strebe der Ex-Kanzler nicht an. Er wolle "außerhalb der Politik" seinen Beitrag leisten. Dies mache Kurz als Unternehmer, indem er "Arbeitsplätze schafft, Steuern zahlt, seine politische Meinung ausspricht und so vielleicht das eine oder andere mit bewegt".

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