Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) sollte die nächste Woche eigentlich in Israel verbringen. Geplant war, dass er am Sonntag ankommt und bis Donnerstag bleibt. Nun gab das Außenministerium jedoch die kurzfristige Absage der Israel-Reise bekannt.
Der Grund dafür ist eine Terminkollision. Der Kanzler hätte nämlich am Montag den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu treffen sollen. Das Problem: Dieser muss an jenem Tag vor Gericht erscheinen.
Demnach sei man nun darum bemüht, einen raschen Ersatztermin zu finden, um die Reise nachzuholen, hieß es weiter. Neben dem Treffen mit Netanjahu wäre bei der ersten offiziellen Israel-Reise des Kanzlers auch ein Treffen mit Präsident Isaac Herzog auf dem Programm gestanden.
Des Weiteren hätte Stocker geplant, mit dem israelischen Oppositionsführer Yair Lapid zu sprechen. Auch ein Besuch in Yad Vashem sowie des Kibbuz Nir Oz mit der freigelassenen Hamas-Geisel Tal Shoham wäre angestanden, berichtet die "Presse".