Kitz-Sieger weit zurück

"Werde es nicht vermissen" – Feller nach RTL-Abschied

Manuel Feller bestritt in Schladming seinen letzten RTL im Weltcup. Darüber ist er aber nicht besonders traurig.
Sport Heute
27.01.2026, 21:08
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Manuel Feller hat einen Schlussstrich unter seine Riesentorlauf-Ambitionen gezogen.

Schon vor dem ersten Teil des Weltcup-Nightrace in Schladming hatte der Tiroler erneut angekündigt, das Kapitel seiner einstigen Kerndisziplin beenden zu wollen – diesmal offenbar endgültig. Auf der extrem eisigen Planai mühte sich Feller am Dienstagabend mit Startnummer 49 auf Rang 44. Nur zwei Läufer waren langsamer, selbst der Schweizer Gino Caviezel, der nach 13 Monaten Verletzungspause zurückkehrte, lag noch 21 Hundertstel vor ihm.

"Ich werde es nicht vermissen", sagte Feller zwei Tage nach seinem Slalom-Sieg in Kitzbühel beinahe erleichtert. Der Lauf sei ein ständiger Kampf gewesen. "Bei jedem anderen Rennen wäre ich wohl nicht bis ins Ziel gefahren. Aber ich wollte die Ziellinie noch sehen – egal wie."

Dass er die Qualifikation für den zweiten Durchgang um 1,93 Sekunden verpasste, erleichterte ihm die Entscheidung zusätzlich. "Vom Grip her war alles am Limit, ich habe mich nicht wohlgefühlt. Und Talent kann mir mein Servicemann auch nicht mehr raufschleifen", erklärte der 33-Jährige.

Ganz ohne Reue blickt Feller auf seine Riesentorlauf-Karriere zurück. Zwar blieb ihm in 89 Weltcup-Starts ein Sieg verwehrt, mit vier zweiten und drei dritten Plätzen kann sich seine Podestbilanz dennoch sehen lassen. Zuletzt stand er vor zwei Jahren in Schladming als Zweiter sowie wenige Wochen später in Bansko als Dritter auf dem Podium. "Ich habe im Riesentorlauf mehr erreicht, als ich mir je erträumt hätte. Deshalb kann ich mit gutem Gewissen sagen: Es reicht."

Bei Großereignissen blieb ihm der große Erfolg im "Riesen" allerdings verwehrt. Bei vier WM-Starts kam er nur einmal ins Ziel des zweiten Durchgangs, bei zwei Olympiateilnahmen schaffte er es gar nicht.

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