Die jungen Stimmen in Wien haben einiges zu sagen, wenn es um ihre Stadt geht. Beim Wiener Kinder- und Jugendparlament basteln Kinder und Jugendliche an Ideen, die unsere Stadt noch attraktiver für sie machen sollen. Im Musischen Zentrum Wien nahm das aktuelle Team des Kinder- und Jugendparlaments seine Arbeit auf.
"Die Delegierten vom Wiener Kinder- und Jugendparlament sind die Stimme der jungen Generation – und diese Stimme hat Gewicht. Beteiligung ist kein Extra, sondern ein Recht, das wir in Wien konsequent stärken. Gerade junge Menschen zeigen, wie viel Mut, Kreativität und Verantwortung in ihnen steckt. Ihr Blick auf die Stadt ist unverzichtbar, wenn Wien in den kommenden Jahren noch kinder- und jugendfreundlicher werden soll", so Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling (Neos).
Auch Stefanie Vasold, Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorstandsvorsitzende von WIENXTRA, betont, wie wichtig der Einsatz der jungen Wienerinnen und Wiener ist: "Gerade in Zeiten, in denen vieles laut und schnell wird, ist ihr Beitrag ein Zeichen für Zusammenhalt und Mitbestimmung. Wien hört ihnen zu – und WIENXTRA begleitet sie auf diesem Weg."
Im vergangenen Jahr habe das Kinder- und Jugendparlament maßgeblich an der neuen Wiener Kinder- und Jugendstrategie 2025 bis 2030 mitgearbeitet, die im September vom Gemeinderat beschlossen wurde. Heuer bringen die jungen Delegierten gemeinsam mit der Stadtverwaltung ihre Ideen und Vorschläge zu acht wichtigen Themen ein – von Bildung und Freizeit über Klima und Gleichstellung bis hin zu Beteiligung und Stadtentwicklung.
Für das Jugendparlament haben sich diesmal 130 Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren angemeldet. Mehr als 200 Kinder machen beim Kinderparlament mit. Zwischen November 2025 und April 2026 tüfteln sie gemeinsam mit dem Team von WIENXTRA-Junges Wien sowie Fachleuten aus der Stadtverwaltung an konkreten Maßnahmen und Empfehlungen, die dann direkt in die Arbeit der Stadt einfließen.
Im März tauschen sich die jungen Parlamentarier mit Stadtpolitikerinnen und Stadtpolitikern aus. Bei der Abschlussveranstaltung im April im Wiener Rathaus werden die Ergebnisse dann offiziell an die Stadtregierung übergeben.