Lange genug haben Anrainer geklagt, Fußgänger geschwitzt und Autofahrende im Stau gestanden: Die berüchtigte "Betoninsel" in der Ramperstorffergasse (Wien-Margareten) ist seit über einem Jahrzehnt ein echtes Ärgernis.
Jetzt kommt die Wende. Bezirksvorsteher Michael Luxenberger (Grüne) kündigte schon kurz vor Jahresende im "Heute"-Interview an: "Hier müssen wir entschärfen, Grünraum schaffen und die Hitzeinsel entsiegeln." Nun gibt es konkrete Pläne.
Die Ramperstorffergasse gilt seit Jahren als Problemzone. Touristenbusse blockieren regelmäßig die Straße, es staut sich, die Gehsteige sind eng – und im Sommer ist der Bereich eine Hitzeinsel. "Statt der allseits bekannten Betoninsel wird es hier mehr Grünraum und Platz für Margaretner geben", versprach Luxenberger. Und genau das soll jetzt Realität werden.
Am Donnerstag präsentierte die Stadt Wien erste Planungsentwürfe bei einer Info-Veranstaltung für Anrainer. Das Ziel ist klar: Durchzugsverkehr reduzieren, die Situation für alle verbessern – egal ob zu Fuß, mit den Öffis oder mit dem Auto.
Auch für Autofahrende soll es entspannter werden. "Die in der Bushaltestelle haltenden Touristenbusse verursachen Stau und machen diesen Abschnitt mühsam", schildert Luxenberger die aktuelle Lage. Genau das soll der Umbau entschärfen.
"Beet und Baum statt Betonalbtraum – so lässt sich das Projekt zusammenfassen. Mit den neuen Bäumen und Grünbeeten sorgen wir für Abkühlung und setzen Maßnahmen gegen die Klimakrise in der immer heißer werdenden Stadt.", so der Bezirksvorsteher.
Das Feedback der Anrainer wird nun von den Planungsexperten der Stadt Wien eingearbeitet. Baubeginn ist für den Sommer 2026 geplant.