Während am Heiligen Abend noch viele daheim feiern, geht’s am 25. und 26. Dezember in Wiens Wirtshäusern rund. Laut Wirtschaftskammer Wien zählen diese Tage zu den umsatzstärksten des Jahres. Nur jedes fünfte Lokal öffnet am 24. Dezember, doch an den beiden Feiertagen haben rund zwei Drittel der Lokale offen.
"Christ- und Stefanitag gehören für die Gastronomie zu den umsatzstärksten Tagen des Jahres", sagt Thomas Peschta, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Wien zu ORF "Wien Heute". Kein Wunder – ein Viertel des Jahresumsatzes macht die Branche allein im November und Dezember.
Nach dem 6. Jänner kühlt der Konsum merklich ab. Viele Betriebe gönnen sich dann eine Pause. "Das ist eine ganz wichtige Zeit", betont Peschta – entsprechend hoch sei die Bereitschaft, über die Feiertage zu öffnen.
Was auf den Tisch kommt? Klassiker wie Tafelspitz, Karpfen, Truthahn und Wiener Schnitzel – aber auch italienische und asiatische Küche liegt im Trend. Beliebt sind zudem Brunch-Angebote, die in den letzten Jahren stark zugelegt haben.
Trotz Teuerung und spürbarer Zurückhaltung zeigte sich Peschta mit dem Weihnachtsgeschäft zufrieden: "Dann wird eben auf den Kaffee oder die Nachspeise verzichtet." Wichtig sei, dass die Menschen wieder Freude daran haben, gemeinsam essen zu gehen.