Mit neuer Industriestrategie

"Zu den Top 10 gehören" – Minister setzt sich Ziel

Über 100 Maßnahmen und ein strenger Erfolgscheck: Am Freitag stellt Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer seine große Industriestrategie vor.
Heute Politik
15.01.2026, 19:00
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Über 100 Maßnahmen in sieben Handlungsfeldern: Am Freitag wird Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) seine Industriestrategie präsentieren. "Unser Ziel ist es, zu den TOP 10 der wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften der Welt zu gehören", stellt der Minister schon am Donnerstagabend klar.

Dabei gibt er auch einen Einblick in die neue Industriestrategie, genauer gesagt, wie gemessen wird, ob diese auch wirklich wirkt und ob die gewünschten Ziele erreicht werden. Deshalb wurde in der Industriestrategie ein laufendes Monitoring verankert, das zeigen soll, ob die geplanten Maßnahmen ihre Wirkungen entlang der definierten Ziele zeigen.

Konkret soll dieses Monitoring in drei Punkten umgesetzt werden:

  • Jährlicher Produktivitätsbericht des Produktivitätsrat wird erweitert um einen Wettbewerbsradar. Die Fortschritte der Zielerreichung werden anhand konkreter KPIs gemessen und allfällige Empfehlungen abgegeben.
  • Im Rahmen der neuzugründenden Taskforce Industrie (BMWET, BMIMI, BMEIA, Sozialpartner, IV und drei Experten) werden die Ergebnisse jährlich bewertet.
  • Aufbauend darauf legt die Bundesregierung einen Bericht der Umsetzung der Industriestrategie vor.

Evaluierung alle drei Jahre

Alle drei Jahre soll es dann zu einer Evaluierung und einer Aktualisierung kommen. Dabei werde nicht nur der Fortschritt, sondern auch die Strategie als Ganzes an ihren Zielsetzungen überprüft. Das Ergebnis der Evaluierung sind Empfehlungen – auch für allfällige neue Maßnahmen.

Der Erfolg der Industriestrategie werde dabei an zwei Indikatoren gemessen, so Hattmannsdorfer. Einerseits soll mit dem Industrieproduktionsindex der Produktions-Output der heimischen Industrie gemessen werden. Andererseits soll fortlaufend untersucht werden, wie hoch der Wertschöpfungsanteil der Industrie an der gesamten Wirtschaftsleistung ist.

"Mein Verständnis von Politik ist klar: Entscheidungen werden nicht nach Bauchgefühl getroffen, sondern auf Basis von Studien, Daten und Fakten. Genau deshalb haben wir wissenschaftliche Evidenz und die Erfahrung aus der Praxis zusammengeführt – und daraus ein Maßnahmenbündel geschnürt. Damit ist die Arbeit aber nicht getan, jetzt geht es an die Umsetzung, die wir konsequent vorantreiben und anhand von messbaren Kennzahlen überprüfen", so Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer.

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