In Kran gekracht

Zugunglück in Thailand fordert mindestens 30 Todesopfer

Drama auf Thailands Schienen: Nach einem schweren Zugunglück im Nordosten des Landes wächst die Zahl der Todesopfer auf 30 an.
Newsdesk Heute
14.01.2026, 14:15
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Bei einem verheerenden Zugunglück in Thailand kamen laut aktuellen Informationen ums Leben, Dutzende weitere wurden teils lebensgefährlich verletzt. Das berichten lokale Medien.

Mittlerweile zeichnet sich auch ein klareres Bild zum Unfallhergang ab. Entgegen erster Berichte dürfte nicht der Zug in einen bereits umgestürzten Baukran gefahren sein. Vielmehr soll ein Konstruktionskran während der Fahrt auf den Zug gestürzt sein. Dabei wurden zwei Waggons getroffen, der Zug entgleiste und ging anschließend in Flammen auf. Der Stahlkran war bei Arbeiten am Gleis im Einsatz.

Bis Mittwochvormittag (Ortszeit) konnten Einsatzkräfte mindestens 22 Leichen bergen. Rund 70 weitere Insassen wurden verletzt, einige davon schwer. Das Unglück ereignete sich im Bezirk Sikhio in der Provinz Nakhon Ratchasima, rund 230 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bangkok.

Rettung mit Schneidgeräten und Löschfahrzeugen

Unmittelbar nach dem Unfall wurden zahlreiche Rettungseinheiten zum Einsatzort geschickt. Die Helfer arbeiteten unter anderem mit hydraulischen Schneidgeräten, um Verletzte aus dem Wrack zu befreien, zudem waren Löschfahrzeuge im Einsatz. Mehr als 20 Personen sollen sich in kritischem Zustand befinden. In den Trümmern wurden weitere Todesopfer nicht ausgeschlossen.

Nach Angaben des staatlichen Bahnbetreibers SRT war der Zug mit drei Waggons auf der Strecke von Bangkok nach Ubon Ratchathani im Nordosten des Landes unterwegs. Insgesamt sollen sich 195 Menschen an Bord befunden haben, darunter Passagiere und Bahnpersonal. Verkehrsminister Phiphat Ratchakitprakarn ordnete eine Untersuchung des Unglücks an.

Der umgestürzte Kran war Teil eines großangelegten Infrastrukturprojekts. Er wurde beim Bau der thailändisch-chinesischen Hochgeschwindigkeitsstrecke eingesetzt, die Thailand künftig über Laos mit China verbinden soll. Die Ursache für das Umstürzen des Krans ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 14.01.2026, 14:18, 14.01.2026, 14:15
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