Es ist ein Unglück, das keinen kalt lässt. Eine Familie in Wien-Ottakring verlor Anfang der Woche bei einem Wohnungsbrand zwei Kinder – ein Mädchen (3) und einen Buben (2).
Am Montag um 16.45 Uhr wurde der Alarm für eine Wohnung in der Effingergasse ausgelöst. Die eintreffenden Helfer der Wiener Berufsfeuerwehr durchsuchten die Wohnung, machten den schockierenden Fund: In einem Zimmer lagen regungslos zwei kleine Kinder.
Bruder und Schwester erlitten einen Herzkreislaufstillstand und konnten zunächst wiederbelebt werden. Am Donnerstag dann die schlimme Nachricht: Die Tochter (3) hat die Verletzungen nicht überlebt, wenige Stunden später verstarb auch ihr Bruder.
Die Katastrophe wurde – so die bisherigen Ergebnisse – durch einen Alltagsgegenstand ausgelöst, den die meisten Haushalte besitzen. Es war wohl ein Akku eines Handstaubsaugers, der die Flammen verursachte.
Die Statistik zeigt, wie gefährlich solche Geräte sind: Jeder sechste Brand wird durch elektrische Energie verursacht, das sind etwa 1.400 Brände jedes Jahr, das belegen Zahlen der heimischen Brandverhütungsstellen.
Eine weitere Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit zeigt, dass jeder Haushalt 21 Lithium-Akkus besitzt – Geräte, die alle zur Gefahr werden können.
Experten warnen: Akkus können beginnen zu brennen, wenn sie im Inneren zu heiß werden. Im schlimmsten Fall kann sich eine solche Batterie beim Laden im Inneren auf 500 Grad erhitzen! Das Problem sind oft die falschen Ladegeräte, eine falsche Lagerung (z.B. direktes Sonnenlicht) oder ein Schaden.