Turin, Sotschi, Seefeld

27. Februar 2019 19:36; Akt: 27.02.2019 19:36 Print

Die unheimliche Serie der rot-weiß-roten Dopingfälle

Jetzt ist schon wieder was passiert. Der Doping-Skandal von Seefeld ist nicht der erste in der ÖSV-Geschichte. "Heute" hat den Überblick.

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Österreichs Wintersport kommt nicht zur Ruhe. Im Rahmen der nordischen Ski-WM in Seefeld kam es zu einem Doping-Skandal. Nicht der erste in der jüngeren ÖSV-Geschichte. Ein Überblick in Bildern. Bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City werden in einem ÖSV-Langlauf-Quartier Geräte für Bluttransfusionen gefunden. Sportdirektor Walter Mayer wird bis 2010 von Olympia ausgeschlossen. führen, im Zuge der Olympischen Winterspiele in Turin, italienische Carabinieri in den Quartieren der Biathleten und Langläufer Doping-Razzien durch. Pikant: Der eigentlich gesperrte Walter Mayer ist vor Ort. Wolfgang Rottmann (l.), Wolfgang Perner, Martin Tauber, Jürgen Pinter und Johannes Eder werden in der Folge lebenslänglich für Olympia gesperrt. wird Langlauf-Olympiasieger Christian Hoffmann wegen Anwendung einer verbotenen Methode für zwei Jahre gesperrt. Er beendet daraufhin seine Karriere. Später wurde ihm die Beteiligung am Besitz und Betrieb einer Blutzentrifuge vorgeworfen. wird bei Langläufer Johannes Dürr, bei einer Trainingskontrolle in Österreich vor dem olympischen 50-km-Rennen, EPO nachgewiesen. Er ist geständig und wird nicht nur aus dem ÖOC-Team, sondern auch aus dem ÖSV ausgeschlossen. ÖSV-Langläufer Harald Wurm wird für vier Jahre gesperrt. Der Tiroler habe gegen diverse Anti-Doping-Bestimmungen verstoßen, so habe er unter anderem auch die von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) verbotene Substanz Kobalt besessen und verwendet. Weiters habe er "intravenöse Infusionen und/oder Injektionen von mehr als 50 ml innerhalb eines Zeitraums von sechs Stunden" angewandt. Bei einer Doping-Razzia während der Nordischen Ski-WM in Seefeld gab es insgesamt neun Festnahmen. Unter den des Dopings verdächtigten Sportlern sind auch die ÖSV-Langläufer Dominik Baldauf und Max Hauke. Die Ermittlungen laufen.

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"Was sind das bitte für zwei Trottel" – ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel sprach am Mittwoch Klartext. Das Langlauf-Duo Dominik Baldauf und Max Hauke wurde in Seefeld während der nordischen Ski-WM des Dopings überführt. Stimmen die Gerüchte, einer sogar "in flagranti".

Schröcksnadel ist nicht zum ersten Mal mit unsauberen Sportlern konfrontiert. Bereits bei den Olympischen Winterspielen 2006 und 2014 geriet "sein" Verband wegen Doping-Vergehen in Verruf.

Einen Überblick über die Skandale der letzten Jahre finden Sie in der Fotoshow oben.

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(red)

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