Syrer sitzt hinter Gittern

16-Jährige vergewaltigt – Flüchtling forderte Fußfessel

Ein Syrer steht im Verdacht, in Wien eine 16-Jährige vergewaltigt zu haben. Bevor er seine Haft nicht antrat, wollte der Flüchtling die Fußfessel.
14.07.2026, 19:00
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Es wird immer unglaublicher: Nach Vergewaltigungsvorwürfen gegen einen 21-jährigen Syrer kommen nun weitere brisante Details zum Fall ans Licht. Der Flüchtling steht im Verdacht, wenige Tage nach dem versäumten Haftantritt in Wien eine 16-Jährige in sein Auto gelockt und vergewaltigt zu haben.

Seine mehrjährige Haftstrafe, die er hätte verbüßen müssen, hatte er im Dezember 2025 am Landesgericht Wr. Neustadt (NÖ) wegen Vergewaltigung ausgefasst. Am 3. Juni erwuchs das Urteil in Rechtskraft. Binnen eines Monats sollte er in der Justizanstalt seine Haftstrafe antreten, die Aufforderung bekam er schriftlich zugestellt.

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Wie "Heute" herausfand, beantragte der Flüchtling sogar noch eine elektronische Fußfessel. Diese hätte er nie bekommen, da es bei dem vorgeworfenen Delikt ausgeschlossen sei, heißt es vom Landesgericht Wr. Neustadt auf "Heute"-Anfrage.

Das genaue Protokoll enthüllt, wie frech der Flüchtling die Behörden frotzeln wollte: Zwischenzeitlich hatten sogar Polizisten an seine Wohnungstüre in Wien geklopft. Doch sein Mitbewohner öffnete, erschrak vor den Beamten und erklärte, dass der Gesuchte nicht mehr an der Adresse wohne, was aber nicht stimmte. Der tatverdächtige Syrer habe daher von den Terminen mit seinem Bewährungshelfer nichts gewusst.

Weil er den Kontakt zu seinem Bewährungshelfer nicht eingehalten hatte, wurde der Syrer am 24. Juni zum Abholen einer Mahnung persönlich ins Landesgericht Wr. Neustadt zitiert – und erschien auch dort vor Ort. Dem jungen Mann sei klipp und klar gemacht worden, wann, wo und wie er seine Haft antreten müsse. "Ja, ja – ist mir klar", so seine Antwort.

Mann tauchte nicht bei Justizanstalt auf

Nichts da: Am Freitag, 3. Juli, erschien er den gesamten Tag nicht in der Justizanstalt Wr. Neustadt. Die Meldung der Haftanstalt darüber trudelte – auch wegen des Wochenendes – erst am Montagmorgen im zuständigen Gericht ein. Für einen Vorführbefehl war es zu spät.

Denn bereits in der Nacht auf Montag soll es erneut zum schweren Vorfall gekommen sein, weswegen er nun – erneut – in U-Haft sitzt – wir berichteten. Der Verdächtige soll am Wiener Schwedenplatz eine 16-Jährige in sein Auto gelockt und später beim Ölhafen Lobau im Auto vergewaltigt haben.

Verdächtiger streitet Vorwürfe ab

Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe und spricht von einvernehmlichem Sex. Die (geringfügigen) Kosten für einen von Syrer beantragten Pflichtverteidiger werden im Rahmen der Verfahrenshilfe vom Staat übernommen. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

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