Eine 18-jährige Schülerin hat im Februar 2026 im kleinen Ort Tumbler Ridge am Rand der kanadischen Rocky Mountains eine Lehrerin und fünf Kinder in einer Schule erschossen. Bevor sie zur Schule ging, tötete sie ihre Mutter und ihren elfjährigen Stiefbruder. Am Ende nahm sie sich selbst das Leben.
Wie "NTV" berichtet, sorgte dieser Fall international für Entsetzen. OpenAI hat sich später dafür entschuldigt, dass das KI-Konto der Täterin zwar gesperrt, aber nicht der Polizei gemeldet wurde. Das Unternehmen betonte, es habe keine Hinweise auf einen unmittelbar bevorstehenden Angriff gegeben.
Hier bekommst du Hilfe
In einer akuten Krisen- oder Schocksituation nach einem Todesfall gibt es in Österreich sofortige Unterstützung bei professionellen Hotlines. Diese sind anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar.
Telefonseelsorge: Wähle österreichweit den Notruf 142. Du erreichst hier Tag und Nacht einfühlsame Ansprechpartner, die dir in der Krise zuhören und helfen.
Ö3-Kummernummer: Erreichbar von 16 bis 24 Uhr unter 116 123.
Rat auf Draht: Wenn Kinder oder Jugendliche betroffen sind, ist die Nummer 147 jederzeit erreichbar.
Wenn du langfristige Hilfe bei der Trauerbewältigung oder jemanden zum Reden suchst, bieten folgende Stellen in ganz Österreich Unterstützung an: Dachverband Hospiz Österreich, die Plattform Tod und Trauer, die Caritas Trauerbegleitung.
Die Ermittler sind überzeugt, dass "die KI wusste, dass im Chat ernste Dinge vor sich gingen", so Sharma. Sharma hatte bereits im Juli rechtliche Schritte gegen OpenAI angekündigt.
Auch Angehörige der Opfer haben in Kalifornien eigene Klagen gegen das Unternehmen eingebracht. OpenAI fordert nun, die Klagen in Kalifornien nicht zuzulassen und stattdessen British Columbia als Gerichtsstand zu wählen.
Ein kanadisches Gericht würde wohl geringere Schadenersatzsummen zusprechen als ein US-Gericht.
Laut Sharma sollen mögliche Schadenersatzzahlungen für den Bau einer neuen Schule in Tumbler Ridge verwendet werden.