Bus-Unfall am Heimweg

3 Kinder auf Intensivstation – "Da fehlen einem Worte"

Nach dem schweren Unfall mit einem Kindergartenbus in St. Marienkirchen liegen drei Kinder weiter auf der Intensivstation.
Newsdesk Heute
18.09.2026, 19:24
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Nach dem folgenschweren Zusammenstoß eines Kindergartenbusses mit einem Lkw in St. Marienkirchen am Hausruck (OÖ) sitzt der Schock tief. Drei der verletzten Kinder befanden sich laut "Kronen Zeitung" am Freitagnachmittag weiterhin auf der Intensivstation. Der Zustand der Kinder soll unverändert sein.

Der schwere Unfall hatte sich am Donnerstag kurz nach 12 Uhr ereignet – "Heute" berichtete. In dem Kleinbus befanden sich vier Kindergartenkinder, eine 52-jährige Begleiterin sowie die Lenkerin. Der Bus wollte eine Landesstraße queren, als es zur seitlichen Kollision mit einem Lkw kam.

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Beide Fahrzeuge wurden durch die Wucht des Zusammenstoßes in eine angrenzende Wiese geschleudert. Zwei Menschen waren nach dem Crash im schwer beschädigten Bus eingeklemmt. Zahlreiche Einsatzkräfte und insgesamt vier Rettungshubschrauber standen im Einsatz.

"Da fehlen einem die Worte"

In der rund 900 Einwohner großen Gemeinde herrscht seit dem Unfall Fassungslosigkeit. Bürgermeister Günter Fisecker kennt die betroffenen Kinder persönlich. "Bei so einem schrecklichen Unfall fehlen einem schlicht die Worte. Unsere Gedanken sind bei den verletzten Kindern, den Begleitpersonen und ihren Familien", sagt der Bürgermeister zur "Kronen Zeitung".

Auch persönlich gehe ihm das Unglück sehr nahe: "St. Marienkirchen ist schwer bestürzt von diesem Unfall. Auch mich persönlich macht das sehr betroffen, ich kenne die Kinder."

Die Gemeinde hoffe nun vor allem auf eine rasche Genesung: "Wir hoffen von ganzem Herzen, dass alle den Unfall überstehen und bald wieder gesund werden", so Fisecker.

Kinder waren auf dem Heimweg

Die vier Kinder aus St. Marienkirchen waren gerade auf dem Heimweg. Zum Zeitpunkt des Unfalls befand sich der Bus nur rund einen Kilometer vom örtlichen Kindergarten entfernt.

Eine fünfjährige und ein gleichaltriger Bub wurden nach dem Crash mit Rettungshubschraubern nach Salzburg geflogen. Eine Vierjährige wurde nach Passau gebracht. Eines der Kinder erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Ein weiteres vierjähriges Mädchen kam mit leichteren Verletzungen ins Klinikum Ried.

Auch die 52-jährige Begleiterin wurde schwer verletzt und nach Linz gebracht. Bei ihr gab es am Freitag eine positive Entwicklung: Sie konnte bereits von der Intensiv- auf eine Normalstation verlegt werden.

Polizei klärt Unfallursache

Wie genau es zu dem schweren Zusammenstoß kommen konnte, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei wertet dafür unter anderem Zeugenaussagen und eine Fotogrammetrie aus.

Fest steht bisher: Die Lenkerin des Kleinbusses wollte die Landesstraße queren. Dort gilt für sie "Vorrang geben". Der herannahende Lkw erfasste den Bus seitlich. Die Sicht soll an der Kreuzung in beide Richtungen frei gewesen sein.

red,18.09.2026, 19:24