Der Gesundheitszustand von Deutschrapper Haftbefehl (40) sorgt für große Sorge bei seinen Fans. Nachdem der Musiker sämtliche geplanten Konzerte abgesagt hatte, werden nun dramatische Details bekannt. Der 40-Jährige soll nach einer mutmaßlichen Kokain-Überdosis in einer Schweizer Klinik auf der Intensivstation gelandet sein.
Wie die deutsche "Bild" berichtet, soll Haftbefehl nach dem Konsum von angeblich 30 Gramm Kokain in akuter Lebensgefahr geschwebt haben. Sein Zustand sei derart kritisch gewesen, dass die Ärzte ihn ins künstliche Koma versetzen und künstlich beatmen mussten.
Mittlerweile gibt es zumindest vorsichtige Entwarnung. Ein Sprecher der Familie erklärte gegenüber der "Bild": "Er ist wieder da, er ist auf dem Wege der Besserung." Nun müsse abgewartet werden, wie sich seine Blutwerte entwickeln.
Bereits zuvor hatte Haftbefehls Bruder Capo (35), mit bürgerlichem Namen Cem Anhan, auf Instagram über den Gesundheitszustand des Rappers informiert. Haftbefehl, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, stehe unter ärztlicher Aufsicht und könne derzeit nicht selbst mit seinen Fans kommunizieren.
Die Familie bat um Verständnis für die Konzertabsagen. Die Gesundheit des Musikers habe jetzt oberste Priorität.
Dass der Rapper seit Jahren mit einer schweren Kokainsucht kämpft, ist kein Geheimnis. In seiner Netflix-Dokumentation "Babo – Die Haftbefehl-Story" sprach er offen über seine Drogenprobleme, zahlreiche Entzüge und immer wiederkehrende Rückfälle.
Im Februar enthüllte er in einem Podcast, zeitweise bis zu 20 Gramm Kokain pro Tag konsumiert zu haben. In der Dokumentation beschrieb er seinen damaligen Konsum mit den Worten: "Ein Gramm links, ein Gramm rechts, alle 20 Minuten."
Schon einmal wäre seine Sucht beinahe tödlich ausgegangen. Nach einer früheren Überdosis musste Haftbefehl laut eigenen Angaben sogar reanimiert werden. Nun kämpft der 40-Jährige erneut mit den Folgen seines Drogenkonsums. Wann er die Klinik verlassen kann und ob er wieder auf der Bühne stehen wird, ist derzeit unklar.