Glupschaugen, viele Falten und eine Zunge, die offenbar lieber vor als im Maul wohnt: Mopsdame Jinny Lu hat geschafft, wovon andere Vierbeiner wohl nicht einmal träumen. Beim "World's Ugliest Dog"-Wettbewerb im kalifornischen Santa Rosa wurde die sechsjährige Hündin am 14. August zum "hässlichsten Hund der Welt" 2026 gekürt. Für Frauchen Michelle Grady gab es neben Ruhm und Ehre auch noch 5.000 US-Dollar Preisgeld.
Dabei ist Jinny Lu längst ein alter Profi auf dem Laufsteg der etwas anderen Schönheiten: Bereits zum vierten Mal trat sie bei dem kuriosen Wettbewerb an, 2025 musste sie sich noch mit Platz zwei begnügen. Dieses Jahr überzeugte ihr unverwechselbarer Charme die Jury endgültig. Besonders schön an ihrer Geschichte: Jinny Lu wurde einst aus Südkorea gerettet und fand später über eine Mops-Rettungsorganisation ihr Zuhause.
Wer nun denkt, bei dem Wettbewerb gehe es darum, Hunde vorzuführen, liegt daneben. Seit mittlerweile 50 Jahren soll die Veranstaltung gerade jene Vierbeiner feiern, die nicht dem klassischen Schönheitsideal entsprechen. Viele Teilnehmer sind ehemalige Tierheim- oder Rettungshunde – und die Veranstalter wollen mit dem ungewöhnlichen Titel für Adoption, Akzeptanz und die Einzigartigkeit jedes Hundes werben. Kurz gesagt: Jinny Lu ist vielleicht offiziell die "Hässlichste" – für ihr Frauchen dürfte sie ohnehin die Schönste sein.