Eine Serie von Autodiebstählen hat Ermittler in Niederösterreich monatelang beschäftigt. Besonders auf Park-&-Ride-Anlagen sowie bei Bahnhöfen, Fitnessstudios und Kinos sollen zwei mutmaßliche Täter zugeschlagen haben.
Wie die "Krone" berichtet, sollen die beiden Slowaken im Alter von 43 und 54 Jahren insgesamt 21 Fahrzeuge gestohlen haben. Ein Schwerpunkt der Taten lag demnach in Niederösterreich. In sieben weiteren Fällen blieb es beim Versuch.
Die Täter hatten es vor allem auf Fahrzeuge der Marke VW abgesehen. Nach den Diebstählen sollen die Autos möglichst rasch über die Grenze in den Raum Bratislava gebracht worden sein. Der entstandene Schaden wird mit rund 500.000 Euro beziffert. Als sich die Fälle häuften und die Ermittler ein klares Muster erkannten, wurde die "Operation Madaras" gestartet.
Im September soll der 54-jährige Hauptverdächtige erneut nach Österreich gekommen sein. Diesmal wurde er bereits von der Polizei beobachtet. Sogar ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.
Schließlich klickten die Handschellen. Der 54-Jährige und sein 43 Jahre alter Komplize wurden festgenommen. Beide sitzen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt in Untersuchungshaft.
Im Tatfahrzeug stellten die Ermittler laut "Krone" unter anderem Störsender, elektronische Geräte für Autodiebstähle, manipulierte Steuergeräte verschiedener Automarken und Einbruchswerkzeug sicher.
Der 54-Jährige soll sich geständig gezeigt haben. Die Ermittlungen zu der Diebstahlserie in Niederösterreich und dem Burgenland laufen weiter. Nach einer monatelangen Diebstahlserie in Niederösterreich endete die Fahrt der Verdächtigen schließlich in Untersuchungshaft.