Warnung an Fluggäste

520 Flüge gestoppt – Airline-Streik trifft AUA-Flieger

Der Arbeitskampf bei der Lufthansa bringt Chaos in den Flugplan. Auch Passagiere der Austrian Airlines kann es jetzt treffen.
Victoria Carina  Frühwirth
12.04.2026, 16:42
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Ärgernis am Wochenstart: Am Montag und Dienstag ist ein Streik von Lufthansa-Mitarbeitern angekündigt, mindestens 520 Flüge sollen ausfallen – wir berichteten. Dieser hat auch Auswirkungen, die über Deutschland hinausreichen. Auch Fluggäste, die ihre Reise über Wien antreten, sollten derzeit besonders aufmerksam sein. Zwar bleibt der Betrieb bei Austrian Airlines stabil, dennoch kann es bei bestimmten Verbindungen zu Schwierigkeiten kommen.

Risiko bei Zwischenstopp in Deutschland

Auslöser des Protests sind stockende Gespräche zwischen der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa und der Gewerkschaft der Piloten. Vor allem bei den Pensionsregelungen gibt es weiterhin große Differenzen. Eine schnelle Lösung scheint nicht in Sicht, weshalb es zu mehrtägigen Arbeitsniederlegungen ab Montag, den 13. April, kommt.

Für Reisende aus Österreich bedeutet das vor allem Einschränkungen bei Flügen mit einem geplanten Zwischenstopp in Deutschland. Flughäfen wie Frankfurt oder München zählen zu den wichtigsten Umsteigepunkten in Europa, auch viele Flugzeuge aus Wien und Linz und Graz fliegen dorthin. Wenn dort Verbindungen gestrichen oder verschoben werden, wirkt sich das oft auch auf die Weiterreise aus.

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AUA beobachtet Fluglage

Direktflüge ab Wien sind davon zwar nicht unmittelbar betroffen, dennoch kann sich die Situation auch sehr kurzfristig ändern. Besonders betroffen sind Passagiere, die Tickets mit mehreren Flugsegmenten gebucht haben. Hier könnte schon eine kleine Verschiebung den gesamten Reiseplan durcheinanderbringen.

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Die Austrian Airlines beobachten die Lage genau und versuchen gegenzusteuern. Unter anderem werde geprüft, ob größere Maschinen eingesetzt werden können, um zusätzliche Sitzplätze bereitzustellen. Damit sollen Engpässe abgefangen werden, heißt es.

Das wird Fluggästen geraten

Wer in den kommenden Tagen verreist, sollte also ausreichend Zeit einplanen. Die AUA warnt: Fluggäste sollen sich online über ihren Flugstatus informieren und die Buchung regelmäßig kontrollieren. Automatische Benachrichtigungen könnten helfen, unmittelbar auf neue Entwicklungen zu reagieren. Fest steht: Selbst ohne direkten Streik bei der AUA wird die Situation ab morgen für AUA-Fluggäste angespannt.

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