Trockenheit in Österreich

"60 bis 90 %" – Wadsak enthüllt alarmierende Zahlen

Der Oktober ist in Teilen Österreichs bisher viel zu trocken. Wetter-Experte Marcus Wadsak zeigt jetzt, wie dramatisch die Regenbilanz ausfällt.
13.10.2026, 17:08
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In Wien ist der Oktober bisher komplett ohne Regen geblieben. Kein einziger Liter Niederschlag wurde in der Bundeshauptstadt gemessen. Auch in anderen Teilen Österreichs schaut die Bilanz alles andere als gut aus. Wetter-Experte Marcus Wadsak macht nun auf Facebook auf die ungewöhnliche Trockenheit aufmerksam.

Bis zu 90 Prozent weniger Regen

Besonders betroffen sind laut Wadsak der Osten und Süden des Landes. Dort sind die Niederschlagsmengen im bisherigen Oktober weit hinter den üblichen Werten zurückgeblieben.

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"Die Trockenheit hält an - im Osten und Süden fehlen im Oktober 60 bis 90 % der üblichen Regenmengen für diesen Zeitraum", schreibt der Meteorologe am Dienstag auf seiner Facebook-Seite.

Damit ist in manchen Regionen bisher nur ein Bruchteil jener Regenmenge gefallen, die zu diesem Zeitpunkt im Oktober normalerweise zu erwarten wäre.

Wien bleibt völlig trocken

Besonders auffällig ist die Situation in der Bundeshauptstadt. "In Wien hat es bisher genau 0, ein Eisenstadt 1 Liter pro Quadratmeter geregnet", schreibt der Wetter-Experte.

Auch im benachbarten Burgenland ist kaum Niederschlag gefallen. In Eisenstadt wurde bisher lediglich ein Liter pro Quadratmeter gemessen.

Die Zahlen verdeutlichen, wie ausgeprägt die Trockenheit derzeit in Teilen Österreichs ist. Während im Osten und Süden zwischen 60 und 90 Prozent der üblichen Regenmengen fehlen, wartet Wien weiterhin auf den ersten messbaren Niederschlag des Monats.

Die Wetter-Prognose im Detail

Am Mittwoch ziehen dichte Wolken durch, in der ersten Tageshälfte regnet es zeitweise, besonders im Mostviertel. Nachfolgend trocknet es ab, im Laufe des Nachmittags zeigt sich abseits der Voralpen noch gelegentlich die Sonne. Der Wind weht mäßig bis vereinzelt lebhaft aus West bis Nordwest, mit 14 bis 18 Grad wird es eine Spur milder.

Der Donnerstag startet in den Niederungen mit Restwolken oder Nebelfeldern, welche sich meist am Vormittag lichten. Abseits des Nebels bzw. nach dessen Auflösung scheint zumindest zeitweise die Sonne, ein paar durchziehende Wolkenfelder bleiben harmlos. Bei schwachem bis mäßigem Nordwestwind steigen die Temperaturen auf 16 bis 20 Grad.

Am Freitag hält das ruhige Herbstwetter an. Vor allem im Donauraum geht es wieder häufig trüb in den Tag, meist machen die Nebel- und Hochnebelfelder aber am Vormittag der Sonne Platz. Auf den Bergen scheint sie von Beginn an häufig, ein paar durchziehende Wolken bleiben harmlos. Auch der Wind spielt weiterhin keine Rolle und es bleibt mild, die Höchstwerte liegen zwischen 16 und 20 Grad.

red, 13.10.2026, 17:08