Die Zahl der Asylwerber in Niederösterreich ist in den vergangenen zweieinhalb Jahren stark zurückgegangen.
Waren im Juni 2024 noch 1.460 Asylwerber in der Grundversorgung, so waren es mit Stichtag 27. Oktober 2026 nur noch 359. Das entspricht einem Rückgang von 75,4 Prozent. FPÖ-Landeschef und LH-Stellvertreter Udo Landbauer führt diese Entwicklung auf die Einführung der Sachleistungskarte zurück.
"Die Sachleistungskarte zeigt ihre Wirkung. Der Asylstandort NÖ wird immer unattraktiver. Genau das war unser Ziel", erklärt Landbauer.
Seit Juni 2024 wird in Niederösterreich die Sachleistungskarte ausgerollt, mit der Bargeldleistungen für Asylwerber ersetzt werden. Für Landbauer ist der Rückgang der Zahlen ein Erfolg seiner Asylpolitik.
"Wer nach Niederösterreich kommt, um Geld zu kassieren, ist bei uns falsch", betont der FPÖ-Politiker. Er fordert, die seiner Ansicht nach bestehende "Magnetwirkung" Österreichs durch Sozialleistungen zu beenden.
Die Freiheitlichen wollen ihren Kurs in der Asylpolitik jedenfalls fortsetzen. Neben der Sachleistungskarte verweist Landbauer auf eine zusätzliche Meldepflicht gegen Asylmissbrauch, einen Integrationskodex sowie neue Verhaltensregeln für Asylwerber.
"Mit der zusätzlichen Meldepflicht gegen Asylmissbrauch, dem Integrationskodex und den neuen Verhaltensregeln für Asylwerber ziehen wir die Schrauben in Sachen Asyl noch enger", kündigt Landbauer an.
Am eingeschlagenen Kurs will die FPÖ festhalten: "Das haben wir unseren Wählern versprochen. Diesen neuen Weg werden wir geradlinig weitergehen", so Landbauer abschließend.