Wenn du eine Reise nach Großbritannien planst, musst du bald tiefer in die Tasche greifen. Die verpflichtende digitale Einreisegenehmigung ETA wird ab 8. April 2026 von 16 auf 20 britische Pfund erhöht – das sind rund 23 Euro.
Seit dem Vorjahr benötigst du diese Registrierung für Reisen ins gesamte Vereinigte Königreich. "Wer eine Reise nach England, Schottland, Wales oder Nordirland plant, muss für die Einreiseregistrierung künftig um ein Viertel mehr bezahlen als bisher", informiert ÖAMTC-Reiseexpertin Dagmar Redel.
Beantragen kannst du die ETA weiterhin online oder per App. Wichtig: Stell den Antrag rechtzeitig. Die Bearbeitung kann bis zu 72 Stunden dauern. Der ÖAMTC empfiehlt daher, die Registrierung schon Wochen vor Abreise zu erledigen. Wird der Antrag abgelehnt, brauchst du zusätzlich Zeit für ein Visum.
Achtung auch bei Zwischenstopps: Selbst bei einem Transit in Großbritannien kann eine ETA notwendig sein. Nur wenn du den Flughafen ohne Grenzkontrolle nicht verlässt, brauchst du keine Genehmigung. Im Zweifel rät der ÖAMTC, entweder die Airline zu kontaktieren oder gleich die ETA vorsichtshalber zu beantragen – so bist du auf der sicheren Seite.
Doch nicht nur Großbritannien verlangt digitale Einreisegenehmigungen. Weltweit setzen immer mehr Länder auf solche Systeme. In den USA etwa ist die ESTA Pflicht, künftig könnten sogar Social-Media-Daten oder alte E-Mail-Adressen abgefragt werden.
Auch Kanada verlangt eine Registrierung, die rund fünf Jahre gültig ist. In Neuseeland kommen zur Gebühr noch zusätzliche Abgaben dazu - insgesamt kostet die Einreise rund 60 Euro. Länder wie Sri Lanka, Vietnam oder Kuba verlangen ebenfalls vorab eine Registrierung, meist zwischen 24 und 50 Euro.
Vorsicht ist bei der Buchung geboten: Immer öfter treten Drittanbieter auf, die hohe Zusatzgebühren verlangen. Statt der offiziellen Kosten kann die Registrierung dann plötzlich ein Vielfaches kosten. Im schlimmsten Fall stehst du am Flughafen sogar ohne gültige Genehmigung da.