War es lediglich ein Routineflug oder ist es doch ein böses Omen? Laut Tracking-Plattformen tauchte vor der Küste Mexikos ein schwer bewaffnetes US-Spionageflugzeug auf. Die "P-8 Poseidon" wurde nahe der Stadt Tijuana geortet.
Wie die "Bild" berichtet, soll die Maschine im US-Bundesstaat Washington gestartet sein und sich entlang der US-Westküste bis nach Mexiko bewegt haben. Nur wenige Tage, nachdem die USA den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro bei einem Angriff entführt haben, sorgt dies in Mexiko für ein mulmiges Gefühl.
US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Regierungschefin von Mexiko, Claudia Sheinbaum, zwar als "gute Frau" dennoch wurde der Ton gegenüber dem Nachbarland gerade nach dem Angriff gegen Venezuela härter. "Mexiko muss sich zusammenreißen, denn die Drogen strömen durch Mexiko, und wir werden etwas unternehmen müssen", so der US-Präsident.
Fakt ist, dass Trump auch schon in der Vergangenheit harte Worte gegen Mexiko gerichtet hat. Auch Lateinamerika-Experte Eduardo Gamarra meinte gegenüber der "Bild", dass das Nachbarland für den US-Präsidenten ein "zentrales Sicherheitsproblem" darstellen würde.
Dies betreffe zum einen die Drogenkartelle, aber auch illegale Migration und mangelnde Sicherheitskontrollen. Dennoch schätze er ein Vorgehen der US-Streitkräfte gegen die Kartelle in Mexiko als "extrem schwierig" ein.