"Modernste Technik" in OÖ

Alles einsteigen! So schauen die ersten TramTrains aus

So sieht OÖs neue Regio-Stadtbahn aus: Der erste TramTrain wurde jetzt präsentiert. Das Fahrzeug setzt auf mehr Platz, Komfort und Barrierefreiheit.
Oberösterreich Heute
18.03.2026, 04:00
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Außen blau, innen hell – so präsentiert sich die neue Regio-Stadtbahn in OÖ. Der erste Zug wurde jetzt in Eferding präsentiert, ab spätestens 2027 soll er auf der LILO-Strecke unterwegs sein. Auffällig: Viel Platz, breite Einstiege und ein Innenraum, der definitiv eher nach modernem Nahverkehr als alter Bummelbahn aussieht.

94 Sitzplätze und Klapptische

Im Wagen selbst geht es offen und stufenlos weiter. Der Fahrgastraum ist hell, geräumig und klimatisiert. Vier Türen pro Seite sollen schnelles Ein- und Aussteigen ermöglichen – gerade im Pendlerverkehr ein wichtiges Detail.

Auch bei den Sitzplätzen wurde auf Komfort geschaut: 94 Sitzplätze gibt es insgesamt, teils sogar mit Armlehnen und Klapptischen. Dazu kommen 134 Stehplätze. Heißt: viel Raum für viele Fahrgäste – ohne das enge Straßenbahn-Gefühl.

Besonders wichtig im Alltag: die Mehrzweckbereiche. Im neuen TramTrain gibt es Platz für Fahrräder, Kinderwagen und Rollstühle. Zwei Bereiche sind ausdrücklich für Rollstuhlfahrer vorgesehen, der Einstieg ist barrierefrei. Dazu passt auch der automatisch ausfahrende Schiebetritt an den Bahnsteigen.

Steckdosen, Infosysteme und WC

Dazu kommt Technik, die man im Alltag tatsächlich merkt: USB-C-Steckdosen, LED-Beleuchtung innen und außen, Kameras zur Beobachtung sowie moderne Infosysteme. Ein Punkt, der für viele Fahrgäste besonders wichtig sein dürfte: Es gibt auch ein barrierefreies, geschlossenes WC-System.

Anders als z.B. in den Linzer Bims gibt es in der Regio-Stadtbahn sogar ein barrierefreies WC.
Stadler

"Sichtbarer Meilenstein"

VP-Landeshauptmann Thomas Stelzer bezeichnet die Präsentation des ersten TramTrain-Fahrzeugs als einen "sichtbaren Meilenstein für die Regional-Stadtbahn und für die Zukunft der Mobilität in Oberösterreich". Auch Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FPÖ) betont, dass mit dem neuen Zug "modernste Technik auf die Schiene" komme. Für ihn ist die Regio-Stadtbahn vor allem eines: eine "attraktive, barrierefreie und nachhaltige Alternative" zum bisherigen Öffi-Angebot.

"Mit dem Start der Test‑ und Erprobungsphase rücken wir einen bedeutenden Schritt näher an umsteigefreie, schnelle Verbindungen zwischen Stadt und Umland und an einen neuen Standard für den Öffentlichen Verkehr in Oberösterreich", freut sich auch Sonja Wiesholzer, Geschäftsführerin der Schiene OÖ.

"Ganz neue Generation des öffentlichen Verkehrs"

Bei der Herstellerfirma Stadler Austria spricht sogar von einer "ganz neuen Generation des öffentlichen Verkehrs". Straßenbahn und S-Bahn würden hier in einem System verschmelzen, dadurch sollen direkte Verbindungen ohne Umsteigen möglich werden. "Dies spart nicht nur Zeit für die Pendlerinnen und Pendler, sondern auch wertvolle Ressourcen für die Betreiber", sagt Geschäftsführer Christian Diewald.

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