Massiver Tanktourismus aus Österreich und Italien hatte Slowenien zu Notmaßnahmen gezwungen. Zuletzt wurde ein Abgabelimit von höchstens 50 Liter pro Tag eingeführt, um die Spritversorgung im Land sicherzustellen.
Eine bereits länger gültige amtliche Preisregelung hält Benzin und Diesel in Slowenien günstig – vor allem im Vergleich zu den Nachbarländern. Die massiven Verwerfungen durch Donald Trumps und Benjamin Netanjahus Krieg gegen den Iran kann die slowenische Regierung aber nicht völlig ausgleichen.
Mit Schlag Mitternacht sind auch dort die Preise wieder nach oben geschossen. Betroffen sind Tankstellen abseits von Autobahnen und Schnellstraßen.
Ein Liter Super-Benzin kostet nun 1,616 Euro statt bisher 1,581 Euro. Ohne staatliche Regulierung läge der Preis laut Ministerium sogar bei rund 1,782 Euro.
Noch stärker fiel der Anstieg beim Diesel aus: Hier kletterte der Preis von 1,696 auf 1,807 Euro pro Liter. Ohne Eingriff wären es demnach fast 1,990 Euro.
Die neuen Preise gelten wegen des Ostermontags für acht Tage. Die nächsten Anpassungen werden in der Nacht auf Mittwoch festgelegt.
Lockerungen gibt es hingegen bei der Abgabemenge: Die erst kürzlich eingeführte Grenze von 50 Litern pro Auto und Tag wurde wieder aufgehoben. Die Regierung sieht die Versorgungslage aktuell als stabil an.
Während Slowenien schon länger regulierend eingreift, geht die Entwicklung in Österreich weiter nach oben. Mit April-Beginn soll die lange ausverhandelte Spritpreisbremse der Regierung endlich kommen.
Geplant ist, die Preise für Benzin und Diesel je um 10 Cent pro Liter zu senken. Das geschieht zu gleichen Teilen durch eine Senkung der Mineralölsteuer und eine Margen-Reduktion bei den Ölkonzernen, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette weitergegeben werden muss.
Seitens der Regierung heißt es, dass man die Preise weiterhin genau im Blick halten und bei einem weiteren Anstieg mit Verordnungen gegensteuern wolle.
Weil die Preise teils weit auseinandergehen, ist es umso wichtiger, den günstigsten Anbieter anzusteuern. "Heute" bietet einen Extra-Dienst für alle, die beim Tanken sparen wollen:

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Bitter: Durchschnittlich 10 Cent wurde der Sprit am Montag wieder teurer. Das ist genauso viel wie die Spritpreisbremse reduzieren sollte…