Ein Liter Super (95 Oktan) kostet nun 1,581 Euro, das sind um 11,5 Cent mehr als zuletzt. Noch stärker trifft es Diesel: Hier steigt der Preis um satte 16,8 Cent auf 1,696 Euro pro Liter.
Brisant: Die Regierung hat gleichzeitig den bisherigen 14-Tage-Rhythmus bei der Preisregulierung gekürzt. Künftig werden die Spritpreise jede Woche neu festgelegt, meldet die "Kleine Zeitung".
Dabei hat der Staat bereits gegengesteuert. Laut slowenischer Regierung wurden die Verbrauchssteuern auf Diesel und Heizöl auf das niedrigstmögliche Niveau gesenkt. Auch die CO2-Steuer wurde vorübergehend ausgesetzt.
Ohne diese Maßnahmen wäre es noch teurer: Benzin würde rund 1,748 Euro kosten, Diesel sogar etwa 1,919 Euro pro Liter.
Trotzdem bleibt die Lage angespannt. Die aktuellen Preise zählen bereits zu den höchsten seit Monaten. Benzin kratzt am Niveau vom Herbst 2023, Diesel liegt knapp unter den Spitzenwerten aus dem Winter 2022.
Und: An vielen Tankstellen gibt es weiterhin Engpässe. Pro Auto dürfen aktuell maximal 50 Liter pro Tag getankt werden. Die Regierung hat den Mineralölkonzern Petrol aufgefordert, die Versorgung sicherzustellen. Die Kriminalpolizei prüft zudem mögliche Unregelmäßigkeiten.
Ein Blick an die heimischen Zapfsäulen zeigt: hier ist Tanken noch deutlich teurer. Der bundesweite Medienpreis für Diesel stieg am Montag auf 2,189 Euro pro Liter. Bei Benzin auf 1,887 Euro.