Riesen-Warteschlange vor TK-Maxx auf Mahü

Schlange vor Tk-Maxx
Schlange vor Tk-Maxxheute.at
Immer wieder entdeckt man auf Wiens beliebtester Shoppingmeile lange Schlangen vor einzelnen Shops. Manchmal sind es Sportschuhgeschäfte, Maskengeschäfte oder Baumärkte. Diesmal hat ein "Heute"-Leserreporter eine Menschenansammlung vor dem TK-Maxx-Store entdeckt.

Ikea, Sportschuhgeschäft, Eis, Baumarkt! Es ist immer wieder überraschend, wofür die Wiener und Österreicher Schlange stehen. Was benötigen wir wirklich? Wie verhält sich das Konsumverhalten der Österreicher nach dem Corona-Lockdown?

Vor dem Lockdown war ganz klar Klopapier, Reis und Pasta der Renner. Davon zeugen Bilder und Videos aus den Supermärkten. Nach dem Lockdown sehen wir Menschenansammlungen vor Friseuren, Baumärkten, Sportschuhgeschäften, Döner-Buden und Eislokalen. Nicht zu vergessen die Menschen, die vor dem Auktionshaus Dorotheum standen, aber leider auch vor dem Arbeitsamt.

Was sagen unsere "Schlangen" über uns aus?

Die Schlangen vor den Baumärkten aus Österreich und die Videos waren so faszinierend, dass sie es sogar in die "New York Times" geschafft haben. "Heute"- Leserreporter informieren uns immer wieder mit Bildern und Videos vor den Menschenansammlungen Stores über die aktuellen Bedürfnisse der Wiener und Österreicher.

Nachdem Lockdown warteten auch Menschen vor einem Knöpfegeschäft. Große Freude herrscht bei den Fast Food Ketten - hier erreichten uns sogar Bilder von Menschen, die sich ohne Fahrzeug bei McDriveanstellen. Am Muttertag wartete unsere Leserin Klaudia sogar 40 Minuten um bei einem traditionellen Wiener Eisgeschäft in Favoriten ein wenig "kühle Gaumenfreude für die Mama"  zu kaufen. Waren es vor den Ausgangsbeschränkungen die Grundbedürfnisse, die gestillt werden mussten, so suchen die Menschen jetzt entweder nach Luxusgüter im Ausverkauf, wollen sich etwas gönnen, wie Eis oder Fastfood oder müssen sogar Hab und Gut verkaufen, wie wir an den Schlangen vor dem AMS und dem Auktionshaus Dorotheum sehen konnten. 

TK-Maxx Store: Auf 2.300 Quadratmeter dürfen 228 Menschen einkaufen

Aktuell erreichten uns die Bilder der "Queue" vor dem TK-Maxx Store. Was es dort zu kaufen gibt? Das fragten wir die Store-Betreiber. "Wir haben gerade sehr gute Angebote bis zu 60 Prozen und wir verkaufen so gut wie alles", erklärte ein Mitarbeiter des Stores. "Auch Markenware", wird nochmals klargestellt. In dem 2.300 Quadratmeter großen Store dürfen derzeit 228 Kunden auf einmal rein. Umso mehr erstaunt die lange Schlange vor dem Shop. "Es wird auf Hygiene geachtet, die Mindestabstände werden von Mitarbeitern und eigenen Sicherheitsmitarbeitern kontrolliert und die Anzahl der Menschen im Shop werden gezählt", erklärt die Store-Managerin. Wir sind gespannt, wo sich die Österreicher und Wiener als nächstes anstellen werden. Ob es nun wohl Museen, Unis oder vielleicht Bars oder Restaurants sein werden? Diese sind nämlich die nächsten, die wieder öffnen werden.

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