Im Dezember 2022 wurde in der Grenzregion des Burgenlands die "Operation Fox" eingerichtet. Schlepper wurden bei ihrem Vorgehen immer skrupelloser, gefährdeten durch ihren waghalsigen Menschenschmuggel nicht die Geschleppten selbst, sondern auch die unbeteiligte Bevölkerung enorm.
Zum Start wurden von den Einsatzkräften pro Monat noch rund 1.900 illegale Migranten aufgefasst, 1.800 davon stellten umgehend Asylanträge. Drei Jahre später zeigt sich ein vollkommen anderes Bild: Im Jänner 2026 wurden insgesamt 29 Aufgriffe und kein einziger Asylantrag verzeichnet.
Auch die Schlepperfestnahmen zeigen die Wirkung der Operation Fox deutlich: 2025 wurden durch die Operation Fox 30 Schlepper auf ungarischem Staatsgebiet festgenommen. Im Burgenland musste die Polizei im selben Zeitraum lediglich fünf Schlepper festnehmen.
"Illegale Migration wird weiter gegen Null gedrängt. Der eingeschlagene Kurs zeigt Wirkung und wird daher konsequent fortgesetzt", hielt Innenminister Gerhard Karner am Dienstag bei einer grenzpolizeilichen Schwerpunktaktion der Operation Fox im burgenländischen Gattendorf fest.
Derzeit sind zur Bekämpfung der Schlepperkriminalität und illegalen Migration bereits vor der österreichischen Grenze 30 speziell ausgebildete Polizisten an zwei Standorten im Einsatz. Abhängig von der Lage kann die Einheit auf bis zu 60 Kräfte aufgestockt werden. Auch der Assistenzeinsatz des Bundesheers läuft weiter.
Im laufenden Jahr soll der Einsatz technischer Ausrüstung weiter verstärkt werden. Dazu zählen insbesondere der intensivere Einsatz von Drohnen, mobilen Herzschlagdetektoren sowie des Autostoppgurt-Systems "Barracuda", um Schleppungen und illegale Migration frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden.