Gesundheitsreferentin LH-Stv. Christine Haberlander (ÖVP) will die bestehenden Gebühren neu regeln. Betroffen sind die Ordensspitäler, die Landeskrankenhäuser und das Linzer Kepler Klinikum.
Das soll sich mit 1. Oktober ändern: Vorgesehen ist, dass bis zum sechsten Geburtstag sämtliche Gebühren entfallen, wenn Eltern Kindern bei einem Aufenthalt zur Seite stehen. Danach sind pro Tag 20 Euro zu zahlen.
Eine Ausnahme gibt es für chronisch kranke Patienten: Sie sind bis zum 14. Geburtstag von den Kosten befreit. Bisher lag der Selbstbehalt in beiden Fällen übrigens bei 5,10 Euro. Er soll also deutlich höher werden.
Grundsätzlich gilt, dass die Gebühren mit einer maximalen Dauer von 25 Tagen gedeckelt sind. Das bedeutet, dass ab dem 26. Tag für eine Begleitung kein Geld mehr gezahlt werden muss.
Ein krankes Kind und ein damit verbundener Spitalsaufenthalt seien eine enorme Herausforderung, so Haberlander. "Wir wollen Familien in solchen Situationen bestmöglich entlasten."
Es ist unangenehm und belastend: Bettnässen. Nicht wenige Volksschulkinder machen nachts noch ins Bett. Jetzt klärt ein Mediziner auf.
Um die kleinen inkontinenten Patienten und ihre Familien optimal betreuen zu können, bietet das Linzer Ordensklinikum Barmherzige Schwestern spezielle Gruppentherapien an. Für 90 Prozent sind diese Schulungen der richtige Weg.