Wer dachte, Brieftauben würden nur Nachrichten überbringen, kennt "Dorothea" nicht. Österreichs wohl berühmteste Taube hat jetzt nämlich beschlossen, ihre Geschichte nicht länger nur auf Dächern und Fensterbänken zu erzählen – sondern zwischen zwei Buchdeckeln.
Gemeinsam mit ihrem Besitzer Michael Bübl erscheint jetzt das Buch "Dorothea und Ich – Die schönste Liebesgeschichte der Welt". Darin geht es um die außergewöhnliche Freundschaft zwischen Mensch und Taube: von der dramatischen Rettung über die monatelange Pflege bis hin zum Alltag eines Duos, das mittlerweile praktisch unzertrennlich ist.
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Bereits im Frühjahr war Tierisch-Redakteurin Christine Kaltenecker mit "Dorothea" und Michael im Gespräch und lernte die lustige Brieftaube kennen:
Gut, diesen Satz hat Dorothea nie gesagt. Das liegt allerdings weniger an mangelnder Medienerfahrung als vielmehr daran, dass Tauben Interviews traditionell eher mit einem vielsagenden "Gurr" beantworten. Insider behaupten aber, sie habe bereits erste Starallüren entwickelt. Bei Lesungen bestehe sie angeblich auf Bio-Hirse, einem Fensterplatz und einer Garderobe ohne Katzen.
Wer den "Schlossermeister Michael" - wie man Dorotheas Besitzer auch noch nennt - kennt, weiß, dass man im Buch mit einer gehörigen Portion Humor und viel tierischem Augenzwinkern rechnen muss, doch die Liebesgeschichte ist durchaus ernstzunehmen. Das Brieftaubsi hat sich ihr Herrchen offenbar richtig gut ausgesucht und denkt vielleicht sogar schon über eine Netflix-Serie nach.