Mythos im Check

Bekommt man durchs Fenster auch einen Sonnenbrand?

Viele glauben, dass man hinter dem Fensterglas vor der Sonne sicher sei. Doch stimmt das wirklich oder kann man sogar einen Sonnenbrand bekommen?
Heute Life
23.06.2026, 16:24
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Gerade im Sommer verbringen viele Menschen viel Zeit in hellen Räumen, im Büro oder im Auto. Die Sonne scheint durch große Fensterflächen, die Wärme steigt und schnell stellt sich die Frage: Reicht das wirklich für einen Sonnenbrand? Die Antwort ist überraschender, als viele denken.

Sonnenbrand durch das Glas?

Grundsätzlich blockiert normales Fensterglas einen großen Teil der UVB-Strahlung, die hauptsächlich für Sonnenbrand verantwortlich ist. Genau deshalb bekommen die meisten Menschen hinter geschlossenen Fenstern keinen klassischen Sonnenbrand wie am Strand. UVA-Strahlen hingegen werden deutlich weniger gefiltert und können teilweise durch Glas dringen.

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Was UVA-Strahlen im Körper anrichten

UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein und sind vor allem für vorzeitige Hautalterung verantwortlich: Sie können die Haut langfristig schädigen, selbst wenn kein akuter Sonnenbrand entsteht. Besonders bei längerer Exposition – etwa am Fensterplatz im Büro oder bei langen Autofahrten – kann die Haut dadurch belastet werden.

Achtung im Auto

Im Auto wird die UV-Belastung oft unterschätzt. Während die Windschutzscheibe oft einen guten UV-Schutz bietet, sind Seitenfenster oft weniger stark geschützt. Wer viel fährt, kann daher durchaus unbemerkt UV-Strahlung ausgesetzt sein, besonders an sonnigen Tagen und im Stau.

Wer ist besonders gefährdet?

Menschen mit heller Haut, Kinder sowie Personen, die viel Zeit direkt am Fenster verbringen, sollten besonders vorsichtig sein. Auch im Homeoffice kann ein sonniger Arbeitsplatz langfristig einen Einfluss auf die Haut haben, wenn keine Schutzmaßnahmen getroffen werden.

So schützt man sich

Sonnencreme ist nicht nur für den Strand gedacht: Auch im Alltag kann ein leichter UV-Schutz sinnvoll sein, besonders im Gesicht und an den Händen. Zusätzlich helfen Jalousien, Vorhänge oder UV-Schutzfolien am Fenster, die Belastung deutlich zu reduzieren.

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