Im Petersdom im Vatikan hat sich am Freitagmorgen ein schockierender und äußerst unappetitlicher Vorfall ereignet. Ein Mann ist gegen 9.30 Uhr bis zum Hauptaltar vorgedrungen und hat darauf uriniert.
Zahlreiche Gläubige und Touristen beobachteten laut der römischen Zeitung "Il Tempo" fassungslos, wie der Mann die Absperrungen umging, die das Heiligtum normalerweise schützen, und die Stufen zum Altar hinauflief. Oben angekommen, zog er seine Hose herunter und verrichtete sein Geschäft. Die Identität des Mannes wurde bisher nicht genannt.
Sicherheitsbeamte der vatikanischen Gendarmerie, die in Zivil im Dom im Einsatz gewesen seien, hätten sofort eingegriffen und den Störenfried festgenommen. Zu diesem Zeitpunkt war der Vorfall jedoch bereits geschehen. Nach Angaben von "Il Tempo" wurde auch Papst Leo XIV. über den Vorfall informiert. Er soll die Nachricht mit Bestürzung aufgenommen haben. Der Papst wolle nun prüfen lassen, wie es zu der Sicherheitslücke kommen konnte.
Es ist nicht das erste Mal, dass der Altar des Petersdoms Ziel einer Störung wurde. Bereits im Februar hatte ein Mann rumänischer Herkunft den Altar betreten und mehrere Kerzenständer umgestoßen, die für eine Messe vorbereitet waren. Auch damals hatte die vatikanische Polizei den Täter rasch überwältigt.
Die Vatikanbehörden prüfen nun, ob die Sicherheitsvorkehrungen im Kircheninneren verschärft werden müssen, um ähnliche Zwischenfälle künftig zu verhindern.