Gefälschte E-Mails

Betrugs-Alarm! Ministerium warnt jetzt alle Bürger

Das Finanzministerium schlägt Alarm. Viele Menschen in Österreich bekommen derzeit gefälschte E-Mails. Sie stammen nicht vom Finanzministerium.
Newsdesk Heute
15.01.2026, 10:38
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Das Finanzministerium schlägt Alarm und warnt vor einer steigenden Anzahl an gefälschten E-Mail-Nachrichten, die im Namen des Finanzministeriums an Österreicher und Unternehmer geschickt werden.

Die betrügerischen Nachrichten enthalten diesmal die Information, dass angeblich offene Zahlungen zu begleichen wären, informiert das Ministerium.

Bei der aktuellen Betrugsmasche drängen die Internetbetrüger direkt per E-Mail und einer gefälschten Zahlungserinnerung im Anhang auf eine Überweisung auf ausländische Konten.

DAS würde das Ministerium nie machen

Das Finanzministerium stellt in einer Aussendung nun klar: Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von digital signierten Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt.

Das Finanzministerium fordert Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Bürgerinnen und Bürger niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf.

Das Finanzministerium zeigt auch ein Beispiel der aktuellen Betrugsmasche.
BMF

Anweisungen auf keinen Fall folgen

Daher gilt: Sollte man solche Nachrichten mit ähnlichen Inhalten erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Internet-Betrugsversuch.

"Folgen Sie in keinem Fall den darin enthaltenen Anweisungen! Klicken Sie keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien! Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!", betont das Ministerium. Stattdessen sollten die Nachrichten umgehend gelöscht werden.

Zu den bekannten Maschen zählen beispielsweise:

  • anstehende Steuerrückzahlungen und Rückerstattungen
  • offene Forderungen und drohende Pfändungen
  • verdächtige Anmeldeversuche und notwendige Aktualisierungen bei FinanzOnline
  • erforderliche Überprüfungen zusätzlicher Verpflichtungen
  • notwendige Übermittlung von Informationen rund um Krypto-Vermögen

Ministerium informiert über bekannte Maschen

Internetbetrüger bedienen sich immer häufiger ausgeklügelter Tricks, um an persönliche Daten ihrer Opfer zu gelangen und sich auf deren Kosten zu bereichern und ihre Methoden werden zunehmend professioneller. Sie täuschen dabei vor, dass die Nachrichten von offiziellen Stellen der österreichischen Finanzverwaltung stammen, wie zB dem Bundesministerium für Finanzen, dem Finanzamt Österreich, dem Zollamt Österreich und FinanzOnline, schreibt das Ministerium.

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