Herbe Schlappe für US-Präsident Donald Trump! Bei den Midterms, den Zwischenwahlen in den USA, konnten die Demokraten einen Erdrutschsieg feiern. Neben dem in Umfragen durchaus prognostizierten Erfolg im Repräsentantenhaus dürften die Kontrahenten Trumps auch die Mehrheit im Senat erobern.
Mit dem Verlust des Repräsentantenhauses verschieben sich die politischen Machtverhältnisse in Washington. Während die Demokraten ihren Erfolg feiern können, muss sich Trump künftig mit einer von seinen Gegnern kontrollierten Parlamentskammer arrangieren.
Bezeichnend für den Politwandel gelten die Wahlen in Texas. Mit James Talarico konnte erstmals seit fast vier Jahrzehnten ein demokratischer Kandidat in den Senat einziehen. In seiner Rede hebt Talarico hervor, wie er sich trotz Millionen-Aufwendungen der Republikaner im Wahlkampf behaupten konnte.
"Wettet immer auf den Außenseiter. Dieser Sieg ist für jeden Außenseiter, der immer vergessen wird. Für jede Lehrperson. Für jeden Bauern. Für jede junge Person, die ein Haus zu kaufen versucht. Für jeden Elternteil, der darum kämpft, Essen zu kaufen. Ich habe euch gehört. Wir haben euch gehört. Heute Nacht hört euch die Welt", so der 37-Jährige in einem ersten Statement.
Doch damit nicht genug. Auch der Gouverneursposten wechselt von republikanischer in demokratische Hand. Die Demokratin Gina Hinojosa wird die erste Gouverneurin in Texas lateinamerikanischer Abstammung.
Seit 1995 war dieser Posten fest in republikanische Hand.