Österreich schwitzt weiter – und Niederösterreich trifft es besonders hart. Die aktuelle Hitzewelle legt am Wochenende noch einmal kräftig zu. Laut Wetterdienst UBIMET wird der bisherige Jahres-Höchstwert von 36,6 Grad in Bad Deutsch-Altenburg sicher übertroffen.
Der Osten wird dabei zum Glutofen. Besonders heiß dürfte es in der Wachau, im Tullnerfeld, im Weinviertel und im Großraum Wien werden. Dort sind am Samstag und Sonntag bis zu 40 Grad möglich.
Grund für die extreme Hitze ist das mächtige Hoch "Hartmut". Es liegt über weiten Teilen Europas und schaufelt sehr heiße Luft aus Spanien und Frankreich in Richtung Alpenraum. Dort wurden in den vergangenen Tagen bereits teils deutlich mehr als 40 Grad gemessen.
In Österreich geht es nun Schlag auf Schlag: Am Donnerstag steigen die Temperaturen auf 30 bis 36 Grad. Am Freitag wird es mit 32 bis 37 Grad noch heißer. Am Wochenende folgt dann der Höhepunkt mit 33 bis 40 Grad.
Der österreichweite Juni-Rekord liegt derzeit bei 38,6 Grad. Aufgestellt wurde er 2013 in Waidhofen an der Ybbs – also ebenfalls in Niederösterreich. Dieser Wert dürfte laut Prognose am Wochenende fallen.
Sogar der österreichische Allzeitrekord gerät ins Wanken. Er liegt bei 40,5 Grad und wurde am 8. August 2013 in Bad Deutsch-Altenburg, NÖ, gemessen. Sollte sich die Prognose bewahrheiten, könnte der Osten des Landes also Wetter-Geschichte schreiben.
Die Zahl der Hitzetage steigt ebenfalls weiter. Schon seit vergangenem Mittwoch werden in Österreich täglich mehr als 30 Grad gemessen.
Ein Ende der Extremhitze ist erst langsam in Sicht. Am Montag und Dienstag bleibt es vor allem östlich von Linz und Lienz noch deutlich über 30 Grad heiß. Erst am Mittwoch soll die Hitze aus heutiger Sicht fast überall in Österreich nachlassen.