Im großen "Heute"-Sommerinterview (in voller Länge als Video unten) sprach Niederösterreichs Vize-Landeschef Udo Landbauer (39, FP) unter anderem über:
"Ich bin mit dem Erreichten – vor allem mit der freiheitlichen Duftnote – sehr zufrieden. Corona-Hilfsfonds, Asylbezahlkarte, das Genderverbot oder Aus der ORF-Landesabgabe – all das war vorher undenkbar. Ich sage aber klar: Fertig sind wir aber noch lange nicht."
"Wenn Asylwerber mit Steuergeldern der Niederösterreich alimentiert werden, dann haben sie auch hier zu sein – und nicht auf Urlaub in ihren Heimatländern. Daher müssen sie sich einmal im Monat bei der BH melden."
Konsequenz bei Nicherscheinen? "Rausschmiss aus der Grundversorgung!"
"Ich traue der Regierung die Reform nicht zu – und schon gar nicht die Nivellierung in die einzig richtige Richtung, nämlich nach unten."
Forderung nach Corona-Aufarbeitung sei nicht aus der Zeit gefallen, sondern "aus Gründen der politischen Hygiene" notwendig. Landbauer: "Mit Ausnahme der FPÖ waren damals alle dabei – wie auch 2015 bei den ankommenden Flüchtlingen am Westbahnhof."
Maßnahme, die Regierung angesichts Teuerung ergreifen sollte "Zurücktreten! Das wäre das Allerwichtigste und einzig wirksame. Die drei Parteien haben uns erst in diese Situation gebracht."
Pensionserhöhung unter Inflation "Bei Menschen zu sparen, die ihr Leben lang gearbeitet und unser Land aufgebaut haben, ist letztklassig. Ich frage mich: Wo sind die Kürzungen im Asyl- oder NGO-Bereich? Dort werden Milliarden an Steuergeld rausgepulvert."
Ist der Landespolitiker besorgt über den verschwundenen, abgeschobenen Syrer, will "Heute" wissen. Landbauer: "Ja, tatsächlich. Mich besorgt, dass er wieder in Österreich sein könnte. Aber wir führen hier eine Scheindiskussion über EINEN abgeschobenen Syrer. Das ist zu wenig. Wir bräuchten jeden Tag eine gefüllte Hercules-Maschine, die Menschen außer Landes bringt."
„Sozialleistungen gehören an die Staatsbürgerschaft gekoppelt!"“Udo LandbauerLH-Vize (FPÖ)
"Sozialleistungen gehören überhaupt an die Staatsbürgerschaft gekoppelt!"
"Ein fünzehnfach unterstrichenes 'Nein'!"
"130 wurde eingeführt, als man noch mit dem VW Käfer über die Autobahn getuckert ist. Sicherheit und Autobahnen haben sich massiv weiterentwickelt. Man braucht nur nach Tschechien schauen: Auf gewissen Abschnitten, bei gutem Wetter – warum nicht? Das Problem ist, dass das Tempo durch die grüne Politik der letzten Jahre immer weiter nach unten gedrosselt wurde."
"Ich bin ja immer für Reduktion zu haben. Wenn man bei meinem Job-Titel (LH-Stv., Anm.) etwas reduziert, wäre das der richtige Weg. Ja, es ist das Ziel, auch in NÖ stimmenstärkste Partei zu werden."