Verhandlung wird wiederholt

Brisante Wende im Baby-Würger-Prozess

Drei Jahre Haft lautete das Urteil gegen einen 31-Jährigen, da er sein Baby gewürgt haben soll. Nun muss der Prozess wiederholt werden.
Newsdesk Heute
03.04.2026, 10:19
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Bereits im Vorjahr musste sich ein Salzburger vor Gericht verantworten. Der 31-Jährige soll seinem acht Monate alten Kind Schreckliches angetan haben. Der Vorfall gehe auf den Jänner 2024 zurück.

Damals soll der Mann den Säugling in Abwesenheit der Mutter gewürgt haben. Der Beschuldigte selbst erzählte in dem Prozess eine andere Version der Geschehnisse. Demnach habe er nach dem Baby gegriffen, als dieses von der Couch gefallen sei. Dabei habe der Vater es am Hals erwischt.

Oberster Gerichtshof griff ein

Seitens des Gerichtsmediziners war jedoch von einem "klassischen Bild eines Würgetraumas" die Rede. Dementsprechend fiel dann im Oktober 2025 das nicht rechtskräftige Urteil. Der Salzburger wurde zu drei Jahren unbedingter Haft verdonnert.

Wie die "Kronen Zeitung" berichtet, kommt es in dem Fall nun aber zu einer brisanten Wende. Ein halbes Jahr nach dem Urteil steht fest: Der Oberste Gerichtshof hat der Nichtigkeitsbeschwerde des Anwalts des Angeklagten stattgegeben.

Als Grund wurde ein Verfahrensfehler genannt. Nur anhand der rötlichen Verfärbungen am Hals des Babys könne man nämlich nicht von einer schweren Körperverletzung sprechen. Es wären umfassendere Feststellungen zu Verletzungsfolgen notwendig. Somit muss der Prozess erneut verhandelt werden. Ein Datum gibt es dafür noch nicht.

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