Hier wurde nicht nur um Punkte gekämpft, sondern vor allem für den guten Zweck! Beim dritten Charity-Bowling des Betriebssportvereins des Uniklinikums Wiener Neustadt-Hochegg gingen insgesamt 19 Teams mit 72 Teilnehmern an den Start – so viele wie noch nie zuvor!
Drei Stunden lang wurde auf den Bowlingbahnen um jeden Strike gekämpft. Mitarbeiter des Klinikums, Unternehmen, Vereine sowie Familien und Freunde waren mit dabei. Doch im Mittelpunkt stand ein ganz besonderer Bub: Jakob, der Sohn einer Klinikum-Mitarbeiterin.
Der Neunjährige lebt mit X-ALD (X-chromosomale Adrenoleukodystrophie), einer seltenen, erblich bedingten Stoffwechselerkrankung, die das Nervensystem zunehmend schädigt. Die Krankheit ist nicht heilbar und kann die Lebenserwartung stark verkürzen.
Mit dem Erlös des Turniers soll Jakob gemeinsam mit seiner Familie möglichst viele schöne Momente erleben und sich Herzenswünsche erfüllen können. Das Geld kommt über den Verein Pro Collegio – Hilfe im eigenen Haus der Familie zugute.
Ursprünglich wurden bei der Veranstaltung 1.200 Euro gesammelt. Doch auch Menschen, die nicht selbst mitbowlen konnten, zeigten Herz und spendeten. So wuchs die Summe schließlich auf rund 1.400 Euro an.
Organisator Reinhard Sinzinger und das Team von Rayman's Bowling sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Auch Betriebssportvereins-Obmann Gerhard Blaschke schaute persönlich vorbei. Für die Teilnehmer gab es zudem Restaurantgutscheine, Bowling-Freispiele und Kinokarten zu gewinnen.
Auch im kommenden Jahr wird wieder für den guten Zweck gebowlt. Das vierte Charity-Bowling ist für den 2. Oktober 2027 geplant.