Am Donnerstagmittag (15. Oktober) kam es auf der Westautobahn (A1) in Fahrtrichtung Salzburg zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwischen Melk und Pöchlarn kollidierten aus noch ungeklärter Ursache zwei Pkw. Eines der Fahrzeuge zog einen Wohnwagen. Durch die Wucht des Zusammenstoßes kippte das Gespann um und blieb seitlich auf der Fahrbahn liegen.
Die Feuerwehr Melk wurde mittels Sirene zum Unfallort alarmiert. Bereits während der Anfahrt war klar, dass sich drei Personen in den Unfallfahrzeugen befanden. Die Alarmstufe wurde daraufhin erhöht und die Feuerwehr Spielberg-Pielach nachalarmiert.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, waren bereits Polizisten vor Ort. Unter ihnen befand sich auch ein Beamter der Sondereinheit SIG mit Sanitäterausbildung. Die Polizisten kümmerten sich um die Verletzten und leisteten Erste Hilfe.
Die Feuerwehr musste zwei Personen mit hydraulischen Rettungsgeräten aus dem umgekippten Fahrzeug befreien. Auch die dritte Person war im zweiten Pkw eingeschlossen und musste von den Einsatzkräften gerettet werden.
Alle drei Verletzten wurden anschließend vom Rettungsdienst und einem Notarzt versorgt. Zwei Personen wurden mit Rettungsfahrzeugen ins Spital gebracht. Eine weitere verletzte Person musste mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 2 in ein Krankenhaus geflogen werden.
Während der aufwendigen Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die A1 in Fahrtrichtung Salzburg zwischen Melk und Pöchlarn vollständig gesperrt werden. Innerhalb kürzester Zeit bildete sich ein kilometerlanger Stau.
Die Feuerwehren Melk und Spielberg-Pielach bargen die Unfallfahrzeuge. Anschließend wurde die Fahrbahn gemeinsam mit der ASFINAG gereinigt. Nach Abschluss der Arbeiten gab die Polizei die Autobahn wieder frei. Warum die beiden Fahrzeuge zusammenstießen, ist derzeit noch unklar.