1.650 Euro für ein Menü

Das bekommst du im teuersten Lokal der Welt serviert

Das Sublimotion auf Ibiza gilt als das teuerste und exklusivste Restaurant der Welt. Nur 12 Personen bekommen hier ein 20-Gänge-Menü serviert.
Christine Scharfetter
04.06.2026, 21:32
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Wer auf Ibiza essen geht, muss oft tief in die Tasche greifen. Doch ein Restaurant sprengt selbst Luxusmaßstäbe: Im "Sublimotion" kostet ein Abendessen unglaubliche 1.650 Euro pro Person – und kann je nach Menü sogar noch teurer werden.

Dafür gibt es allerdings weit mehr als nur ein paar exklusive Speisen auf dem Teller. Das Restaurant im Bless Hotel Ibiza (ehemals Hard Rock Hotel) verwandelt Fine Dining in ein spektakuläres Gesamterlebnis aus Technologie, Kunst und Luxus.

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20 Gänge und eine Show wie im Kino

Ein Abend im "Sublimotion" dauert rund drei Stunden und gleicht eher einer aufwendig inszenierten Performance als einem klassischen Restaurantbesuch. Nur zwölf Gäste pro Abend bekommen einen Platz in der exklusiven Location.

Serviert wird meist ein 20-Gänge-Menü, begleitet von riesigen 3D-Projektionen, Musik, Lichtshows und Spezialeffekten. Die Umgebung verändert sich passend zu jedem Gang – inklusive Temperatur, Düften und visuellen Inszenierungen.

Beluga-Kaviar und Hummer-Bolognese

Auch kulinarisch fährt das "Sublimotion" schwere Geschütze auf. Auf den Tisch kommen luxuriöse Zutaten wie Beluga-Kaviar, Seeigelrogen mit Trüffelcreme oder eine extravagante Hummer-Bolognese.

Viele Gerichte wirken wie kleine Kunstwerke und werden teils mit essbarem Blattgold veredelt. Fisch, Meeresfrüchte und avantgardistische Kreationen der molekularen Küche stehen dabei im Mittelpunkt.

Sternekoch will Gastronomie neu erfinden

Hinter dem Konzept steckt Paco Roncero, einer der bekanntesten Köche Spaniens. Der mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Spitzenkoch verfolgt mit dem "Sublimotion" ein klares Ziel: Gastronomie völlig neu zu definieren.

Zwischen Fine Dining, Kunstinstallation und Hightech-Show verschwimmen die Grenzen. Wer dort speist, bekommt kein gewöhnliches Dinner serviert – sondern ein Erlebnis, das wohl nur die wenigsten vergessen. Spätestens dann nicht, wenn am Ende die Rechnung kommt.

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