Römer entsetzt

Das wird teuer! Tourist macht Köpfler in Trevi-Brunnen

In Rom ist ein Neuseeländer voll bekleidet in den Trevi-Brunnen gesprungen. Jetzt werden härtere Strafen gefordert.
Heute Life
20.05.2026, 08:09
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Ein Tourist aus Neuseeland hat mitten am Tag im berühmten Trevi-Brunnen in Rom für einen Eklat gesorgt. Der Mann sprang kopfüber in das Wasser des barocken Wahrzeichens – vor den Augen zahlreicher Besucher und Polizeibeamter.

Während rund um das Becken entsetzte Touristen zusahen, schwamm der Mann seelenruhig im Brunnen. Videos des Vorfalls verbreiteten sich kurz darauf rasant in sozialen Netzwerken.

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Tourist ignorierte Polizei

Die Aufnahmen zeigen, wie der Mann zunächst durch das Wasser treibt und anschließend durch den Brunnen watet. Kurz darauf taucht er erneut unter und schwimmt sogar einige ruhige Rückenzüge – trotz mehrfacher Aufforderungen der Polizei, das Wasser sofort zu verlassen.

Erst nach mehreren Minuten gelang es den Einsatzkräften, den Touristen aus dem Brunnen zu holen. Medienberichten zufolge wurde gegen den Mann eine Geldstrafe in Höhe von 500 Euro verhängt.

Kritik an milder Strafe

In Italien sorgt die Höhe der Strafe für Diskussionen. In sozialen Netzwerken kritisierten zahlreiche Nutzer die Sanktion als zu gering. Manche forderten deutlich höhere Geldbußen, um abschreckender gegen respektloses Verhalten an historischen Stätten vorzugehen.

Ein Nutzer schrieb: "500 Euro sind Kleingeld. Wenn es 5000 wären, würden sie eine Weile darüber nachdenken." Ein anderer User forderte noch schärfere Konsequenzen: "Sofortige Festnahme und Freilassung gegen Kaution. Wenn du nicht zahlst, solltest du nicht rauskommen."

Eine von Roms bedeutendsten Sehenswürdigkeiten

Der Trevi-Brunnen gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Italiens und zieht jährlich Millionen Besucher an. Das zwischen 1732 und 1762 errichtete Bauwerk zeigt den Meeresgott Oceanus auf einem Muschelwagen und ist vor allem für den Brauch bekannt, Münzen über die Schulter ins Wasser zu werfen – der Legende nach als Garantie für eine Rückkehr nach Rom.

Das Betreten des Beckens ist jedoch streng verboten. Erst Ende 2024 wurde der Brunnen umfassend saniert.

Wiederholte Zwischenfälle am Trevi-Brunnen

Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art: Bereits im vergangenen Sommer sprang ein Tourist in den Brunnen und wurde wenig später von der Polizei abgeführt. Der Trevi-Brunnen steht damit erneut im Zentrum einer Debatte über den Umgang mit historischen Kulturgütern und respektlosem Verhalten von Besucherinnen und Besuchern.

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