Zwischen 21 und 30 Jahre alt?

Die Gratis-HPV-Impfung gibt es nur noch wenige Tage

Die HPV-Impfung schützt vor Krebs. Wer zwischen 21 und 30 ist, sollte jetzt noch handeln und sie sich holen – sonst wird’s teuer.
Maria Ratzinger
29.12.2025, 12:28
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Mit 31.12. läuft die Frist für die kostenlose HPV-Impfung für alle zwischen 21 und 30 aus. Danach kostet die Impfung mehrere hundert Euro. Gesundheitsbehörden warnen: Wer das Angebot jetzt nicht nutzt, verschenkt eine der wirksamsten Krebspräventionen überhaupt.

Was ist HPV?

Humane Papillomaviren, kurz HPV, gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Viren weltweit. Die meisten Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens – oft unbemerkt. Viele HPV-Typen sind harmlos, doch einige sogenannte Hochrisiko-Typen können Krebs verursachen, etwa Gebärmutterhals-, Anal-, Penis- oder Rachenkrebs. Auch Genitalwarzen gehen auf HPV zurück. Daher richtet sich die Impfung an alle Geschlechter.

Jahrelang "schlummert" Virus unentdeckt

Besonders tückisch: Eine HPV-Infektion bleibt oft jahrelang symptomlos. Der Krebs entwickelt sich langsam und wird häufig erst spät entdeckt. Studien zeigen, dass die HPV-Impfung das Risiko für Gebärmutterhalskrebs um bis zu 90 Prozent senken kann. In Ländern mit hoher Impfquote gehen Krebsvorstufen bereits deutlich zurück.

Impf-Mythen im Check

Ein Mythos hält sich hartnäckig: Die HPV-Impfung mache unfruchtbar. Dafür gibt es keinerlei wissenschaftliche Belege. Auch schwere Nebenwirkungen sind extrem selten. Die Vakzine wird weltweit seit Jahren millionenfach verabreicht und gilt als sehr gut erforscht und sicher. Typische Reaktionen sind kurzfristige Schmerzen an der Einstichstelle oder leichte Müdigkeit.

Ein weit verbreiteter Irrtum ist auch, dass sich die Impfung nur für Jugendliche lohne. Fakt ist: Auch sexuell aktive Erwachsene profitieren, da die Impfung vor mehreren Virus-Typen schützt. Selbst wer bereits Kontakt mit HPV hatte, kann sich vor weiteren Hochrisiko-Typen absichern.

Gyn-Checks einhalten!

Wichtig: Die Impfung ersetzt keine Vorsorge. Regelmäßige gynäkologische Untersuchungen bleiben essenziell. Sie ist aber ein zentraler Baustein im Kampf gegen HPV-bedingte Krebserkrankungen.

{title && {title} } mia, {title && {title} } Akt. 29.12.2025, 13:09, 29.12.2025, 12:28
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