In der derzeit getesteten Beta-Version von iOS 26.4 sind bereits mehrere neue Symbole aufgetaucht, die ausgewählte Nutzer schon ausprobieren können.
Sobald die Software offiziell ausgerollt wird, sollen die neuen Emojis auch in gängigen Messaging-Diensten problemlos verschickt und empfangen werden können.
Insgesamt sieben neue Motive kommen hinzu. Darunter befindet sich ein verzerrtes Glubsch-Gesicht, das starke Emotionen oder Chaos ausdrücken kann, sowie eine typische Comic-Kampfwolke, die aus Zeichentrickfilmen bekannt ist und eine turbulente Rauferei symbolisiert. Ebenfalls neu: eine haarige Kreatur, die vermutlich den legendären Bigfoot darstellen soll, ein Steinschlag, ein Orca, eine Posaune sowie eine Schatztruhe.
Auch bestehende Emojis werden überarbeitet. So erhält das Ballett-Emoji künftig eine geschlechtsneutrale Variante, während die Emojis für Ringer sowie für Menschen mit Hasenohren künftig in allen verfügbaren Hautfarb-Optionen dargestellt werden können.
Welche Emojis künftig auf Smartphones erscheinen, entscheidet nicht allein Apple. Jedes Jahr sammelt das Unicode Consortium Vorschläge aus aller Welt. Anschließend prüft das Gremium die Ideen und stimmt über eine Auswahl ab, die schließlich von großen Technologieunternehmen wie Apple oder Google in ihre Systeme integriert wird.
Für die aktuelle Emoji-Runde wurden sieben der neuen Symbole aus insgesamt rund 160 Vorschlägen ausgewählt.
Interessant: Ursprünglich war statt des Felssturzes ein Apfelkern-Emoji unter den Gewinnern vorgesehen – warum diese Entscheidung später geändert wurde, ist bislang nicht bekannt.
Neben den Emojis enthält die Beta-Version von iOS 26.4 auch kleinere Anpassungen in den Systemeinstellungen. So tauchte zunächst eine neue Option namens "Hervorhebungseffekte reduzieren" auf, die später in "Helligkeitseffekte reduzieren" umbenannt wurde.
Laut Beschreibung soll diese Funktion visuelle Effekte wie Aufleuchten oder Blinken bei Interaktionen mit Bildschirm-Elementen – etwa Tasten oder der Tastatur – abschwächen.
Eine weitere Änderung betrifft den Messaging-Standard RCS. In frühen Testversionen der Software hatte Apple bereits eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten getestet. In der aktuellen Beta ist diese Funktion jedoch wieder verschwunden. Der Konzern hatte bereits angekündigt, dass die Verschlüsselung erst mit einem späteren Update endgültig eingeführt werden soll.