Wer an der Supermarktkasse steht, legt seine Einkäufe normalerweise aufs Förderband. Doch Vorsicht: Bei manchen Produkten ist das keine gute Idee. Sie können auslaufen, Schmutz hinterlassen oder den Kassenmitarbeitern die Arbeit erschweren. Welche Waren du besser direkt übergibst oder anders platzierst, solltest du wissen.
Herbstzeit ist Sturmzeit, doch der teilweise gegorene Traubenmost kann an der Kasse mitunter für Probleme sorgen. Der Grund: Das Getränk gärt in der Flasche weiter. Dabei entsteht Kohlensäure, die den Druck im Inneren erhöht.
Deshalb sind die Flaschen entweder gleich gar nicht verschlossen oder der Verschluss ist nicht vollständig dicht. Liegt die Flasche auf dem Band, kann Flüssigkeit austreten. Doch auch aufrecht ist sie nicht unbedingt sicher: Durch ruckartige Bewegungen kann sie umkippen und im ungünstigen Fall aufplatzen.
Der Tipp: Gib die Sturm-Flasche am besten direkt dem Kassenpersonal und weise kurz darauf hin. So vermeidest du eine klebrige Überraschung.
Bei gewöhnlichen Getränkeflaschen kommt es vor allem auf die richtige Position an. Legst du sie quer auf das Kassenband, sollten sie parallel zur Laufrichtung liegen.
Warum? Durch die Bewegung des Bands können Flaschen ins Rollen geraten. Im schlimmsten Fall landen sie unkontrolliert beim Scanner oder stoßen gegen andere Waren. Mit der richtigen Ausrichtung reduzierst du dieses Risiko.
Eine volle Getränkekiste ist schwer – und genau das macht sie an der Kasse zum Problem. Muss der Mitarbeiter sie über den Scanner heben, kostet das Kraft und kann auf Dauer Gelenke und Bänder belasten.
Dazu kommt: Bei ungeschickter Handhabung kann die Technik beschädigt werden. Wenn du dem Kassenpersonal die Arbeit erleichtern möchtest, frage deshalb lieber nach, wie die Kiste am besten erfasst werden kann, statt sie einfach aufs Band zu stellen.
Blumenerde und Grillkohle gehören zu jenen Einkäufen, die schnell Spuren hinterlassen. Sind die Verpackungen beschädigt oder nicht dicht verschlossen, können Erde, Staub oder Kohlestückchen auf das Band rieseln.
Die Folge: Das Kassenpersonal muss die Fläche reinigen, bevor die nächsten Waren darüberlaufen. Das kostet Zeit und kann auch die Einkäufe anderer Kunden verschmutzen.
Vor allem schwere Säcke mit Erde sind zudem eine körperliche Belastung. Frage daher vor dem Bezahlen, ob die Ware besser im Einkaufswagen bleiben soll.
Auch Waschpulver kann an der Kasse für unnötigen Ärger sorgen. Ist die Verpackung nicht richtig verschlossen, rieselt das feine Granulat heraus und verteilt sich auf dem Förderband.
Das sieht nicht nur unschön aus, sondern verursacht zusätzlichen Reinigungsaufwand. Kontrolliere deshalb kurz, ob die Packung ordentlich verschlossen ist, bevor du sie aufs Band legst.