Für viele ist das Aufstehen in der Früh eine echte Qual. Da wird der Wecker zigmal gesnoozed oder gleich verschlafen, und schon ist der nächste Termin futsch oder du kommst zu spät. Wenn du dich da wiedererkennst, bist du nicht allein. Genau für solche Morgenmuffel gibt es jetzt ganz spezielle Wecker, die dich garantiert aus dem Bett holen – angenehm ist das aber nicht immer.
Es gibt mittlerweile eine ganze Palette an Weckern, die alles andere als gewöhnlich sind. Wir präsentieren dir fünf davon – und ein paar sanftere Methoden.
Pavlok Shock Clock 3
Stell dir vor, du wirst in der Früh mit einem leichten Stromschlag geweckt. Das klingt heftig, ist aber ziemlich effektiv: Die Pavlok Shock Clock ist ein Armband, das zuerst sanft vibriert. Stehst du dann nicht auf, gibt’s einen (einstellbaren) Stromschlag. Kristina Milova Garrison von Pavlok erklärt gegenüber dem "Wall Street Journal": Der Stromschlag dauert "nur einen Sekundenbruchteil" und soll keine Schäden oder andauernden Schmerzen verursachen.
Nuj – aufstehen oder Strafe zahlen
Du brauchst einen finanziellen Ansporn, um aus dem Bett zu kommen? Dann ist die Nuj Alarm Clock genau das Richtige. Die App funktioniert wie ein normaler Wecker – mit einem Haken: Du musst beweisen, dass du wirklich aufgestanden bist, indem du zum Beispiel einen QR-Code auf deiner Zahnpasta scannst. Machst du das nicht, kassiert die App eine Strafe von dir. Das Geld wird dann an eine wohltätige Organisation deiner Wahl gespendet. Die App ist gratis im Google Play Store und im Apple Store erhältlich.
Geemarc Sonic Bomb – der Wecker für Tiefschläfer
Der Geemarc Sonic Bomb ist für alle, die selbst vom lautesten Wecker nicht wach werden. Das Gerät ist bis zu 113 Dezibel laut, hat ein Vibrations-Pad fürs Kopfpolster und sorgt mit Lichtblitzen für den ultimativen Weckschock. Ursprünglich wurde der Wecker für Menschen mit Hör- oder Sehbehinderung entwickelt, hilft aber auch allen anderen Tiefschläfern. Erhältlich bei Amazon.
Alarmy – Bewegung für Körper &Hirn
Alarmy ist eine der bekanntesten Wecker-Apps. Hier musst du, um den Alarm auszuschalten, zum Beispiel Matheaufgaben lösen, Kniebeugen machen, das Handy kräftig schütteln – oder ein Foto von deinem WC machen.
Clocky – der Wecker, der durchs Zimmer springt
Bewegung macht munter – das weiß auch der Wecker Clocky. Der hat nämlich Räder und fährt dir in der Früh einfach davon. Nach dem ersten Schlummern springt er vom Nachtkastl und rollt durch das Zimmer. Wenn du ihn abstellen willst, musst du ihn erst einfangen. In der Produktbeschreibung heißt es: "Wie ein nerviges Haustier, das will, dass du aufstehst". Erhältlich über die Clocky-Homepage und über Amazon.
1. Der richtige Weckmoment
Nicht nur die Uhrzeit, sondern auch der Moment im Schlafzyklus ist entscheidend. Wer aus einer Tiefschlafphase gerissen wird, fühlt sich oft wie gerädert. Auch dafür gibt es eigene Wecker-Apps (z. B. "Sleep Cycle")
2. Licht hilft beim Aufwachen
Unser Körper reagiert stark auf Licht. Helligkeit signalisiert dem Gehirn: Zeit, wach zu werden.
Das hilft: Am Abend mit offenen Vorhängen schlafen gehen, sodass dich das Tageslicht in der Früh weckt. Eine andere Option ist ein sogenannter "Tageslicht-Wecker", der einen Sonnenaufgang simuliert, der dein Zimmer heller macht, noch bevor dein Wecker klingelt.
3. Nicht snoozen
So verlockend die Schlummertaste ist – sie macht es oft schlimmer.
Warum? Der Körper beginnt immer wieder einen neuen Schlafzyklus, wird aber sofort wieder gestört.
Besser: Direkt aufstehen – auch wenn es Überwindung kostet.
4. Erst mal strecken und durchatmen
Bevor du aufspringst, nimm dir kurz Zeit zum Strecken, tief Durchatmen und langsam Bewegen. Das bringt den Kreislauf sanft in Schwung.
5. Kaffee nicht sofort
Auch wenn viele direkt zur Kaffeemaschine laufen: Experten empfehlen, etwa 30–60 Minuten zu warten. So kann der Körper sein eigenes Wachhormon (Cortisol) besser nutzen.