Die Spritpreisbremse der Regierung ist am Donnerstag wirksam geworden und hat die Medianpreise für Benzin und Diesel an den heimischen Zapfsäulen auf den niedrigsten Stand in zwei Wochen gedrückt.
Das zeigt die Statistik zwar deutlich, in der Realität bekommen die Österreicher allerdings davon wenig mit. Nur 24 Stunden später, Freitagmittag, folgte die nächste erlaubte Erhöhung an den Tankstellen – und die hatte es in sich.
Benziner haben aktuell Glück, für sie hat sich die Preislage laut vorläufigen Tagesdaten der E-Control sogar etwas entspannt. Doch wer aktuell Diesel fährt, hatte wohl Tränen in den Augen: 15 Cent wurde der Kraftstoff teurer.
"Ohne die Maßnahmen der Bundesregierung, wären die Diesel-Preise heute noch deutlich höher", hält das Wirtschaftsministerium von Wolfgang Hattmannsdorfer (VP) fest.
Hintergrund der aktuellen Erhöhung ist zum einen die traditionell stark steigende Nachfrage rund um das Osterwochenende und zu anderen ein weiterer Anstieg internationaler Börsenpreise der Kraftstoffe.

Denn das Angebot ist international knapper geworden – und das treibt die Preise. Davon sind auch die Einkaufspreise für die österreichischen Tankstellen betroffen, obwohl die Versorgung hierzulande gesichert ist.
"Besonders betroffen ist Diesel, weil er weltweit stärker nachgefragt wird, etwa im Transport und in der Industrie. Deshalb sehen wir derzeit bei Diesel deutlich stärkere Preissteigerungen als bei Benzin", erklärt das Wirtschaftsministerium.