Haustiere

Dieser Anblick war selbst einer Tierärztin fast zuviel

Hündin "Hattie" aus Dallas (USA) hatte buchstäblich ein schweres Leben. Ein gigantischer Tumor wog fast genau so viel wie der Vierbeiner selbst.

Christine Kaltenecker
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Als Dr. Karri die Hündin "Hattie" zum ersten Mal sah, brach sie beinahe in Tränen aus.
Als Dr. Karri die Hündin "Hattie" zum ersten Mal sah, brach sie beinahe in Tränen aus.
Screenshot Youtube©Vet Ranch

Als "Hattie" ins Tierheim ins texanische Dallas (USA) gebracht wurde, traf die Mitarbeiter der "Dallas Dog - Rescue.Rehab.Reform"-Organisation beinahe der Schlag: Ein riesengroßer Tumor musste von dem Beagle-Mischling wohl schon sehr lange mitgeschleppt werden. Der verantwortungslose Besitzer gab an, kein Geld für eine Operation zu haben und wollte die Hündin nun einschläfern lassen. Die Tierschützer jedoch übergaben "Hattie" an Tierärztin Dr. Karri und die glaubte fest an den Kampfgeist des Hundes.

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    Als Tierärztin Dr. Karri die Hündin "Hattie" das erste Mal sieht, bricht sie in Tränen aus. <br>
    Als Tierärztin Dr. Karri die Hündin "Hattie" das erste Mal sieht, bricht sie in Tränen aus.
    Screenshot Youtube©Vet Ranch

    13 Kilogramm

    Wie man es als Hundebesitzer soweit kommen lassen kann, erschließt sich auch den versierten Tierärzten nicht. Wäre man beim ersten Anzeichen in die Klinik gefahren, hätte man den Tumor wohl schnell und weniger invasiv entfernen können. Mittlerweile wog das Geschwulst fast 13 Kilogramm und beeinträchtigte "Hatties" Gangbild und Gelenke. Ihr linkes Vorderbein war bereits durch das Zusatzgewicht leicht deformiert und Dr. Karri hatte Sorge wegen der Blutversorgung des Tumors.

    Happy End

    Vor der gefährlichen Operation wurden alle notwendigen Vorbereitungen getroffen. Dr. Karris eigener Hund wurde sogar zum Blutspender, um genug Reserven für "Hattie" zu haben. Doch Hunde sind uns tatsächlich in der Konstitution weit voraus, denn "Hattie" überstand den Eingriff wie ein Profi und tapste ein paar Tage später - noch ein wenig vorsichtig - mit einer festen Bandage in der Tierkinik herum. Ein paar Flüssigkeitseinlagerungen entlang der langen Naht wurden zwar noch Beobachtet, aber "Hattie" kämpfte.

    Mittlerweile konnte "Hattie" bereits in ein neues Zuhause vermittelt werden und nur noch eine kleine Narbe erinnert an die herausfordernde Operation. Alles Gute, kleiner Beagle.