Es ist ein wahrer Gigant, der den Forschenden vor der Küste Argentiniens vor die Linse schwimmt. Eine Phantomqualle, deren Arme bis zu 10 Meter lang werden können.
Anders als andere Quallen kann sie nicht stechen, sondern benutzt ihre Fangarme nur zum Ergreifen von Krustentieren. Die Aufnahmen der Expedition sind ein wahrer Glücksfall, denn trotz ihrer imposanten Größe wurde die "Stygiomedusa gigantea" seit der offiziellen Entdeckung der Art im Jahr 1910 nur sehr selten beobachtet. Die teils bis zu 90 Kilogramm schweren Tiere leben nämlich überwiegend in Tiefen von 1000 bis 3000 Metern.
Gefährliche Quallen im Mittelmeer? Klick dich durch:
Quallen lassen sich bereits seit ungefähr 500 Millionen Jahren durch die Meere treiben, haben kein Herz, Blut oder Gehirn und einige Arten können sich wieder verjüngen, weshalb man manchen Quallen Unsterblichkeit nachsagt. In den letzten Jahrzehnten hat die Population der Quallen sehr zugenommen, weshalb Experten von sogenannter "Gelierung" der Meere sprechen.