Tierische Auszeit

Dort sollten Hunde eine Pause vom Christkind kriegen

Für uns sind Christkindlmärkte meist zauberhaft und magisch – für unsere Vierbeiner bedeuten sie aber allerhand Gefahren und vor allem Stress.
17.11.2025, 11:03
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Während wir den Christkindlmarkt mit Magie und Zauber der Vorweihnachtszeit in Verbindung bringen, den ersten Punsch richtig genießen und bei jedem Stand gustieren möchten, hat unser Vierbeiner am Weihnachtsmarkt gar keine Freude. Der Geruchsbrei, die Drängelei, die Essensreste und die anstrengende Akustik sind nur ein paar Punkte, weshalb der Hund hier besser die Pause-Taste drücken und zu Hause bleiben sollte. Die Tierschutzombudsstelle Wiens bittet die Hundebesitzer auch heuer wieder, ihrem Vierbeiner diesen Stress zu ersparen.

„Aus Hunde-Perspektive entspricht der Weihnachtsmarkttrubel einem Spießrutenlauf, zu Hause haben sie es auf jeden Fall gemütlicher“
Jürgen CzernohorszkyTierschutzstadtrat

Mach dich doch mal klein

Wer sich kurz einmal auf die Höhe eines Hundes begibt, wird sofort verstehen, warum Tierschützer hier eher die Nase rümpfen. Was sieht der Hund am Christkindlmarkt? Füße und Beine, die auf besonders frequentierten Weihnachtsmärkten sogar auf ihn treten könnten. Der Stress für den Hund ist hier wirklich auf einem sehr hohen Level und besonders kleine Vierbeiner werden oftmals beim Standl-Shopping übersehen.

Im folgenden Video sieht man den Christkindlmarkt am Stephansplatz aus der Sicht des Hundes:

Warum überhaupt mitnehmen?

Die Argumente der Hundehalter, die den Vierbeiner einfach überall mitnehmen sind schon verständlich, denn im Grunde soll der Hund ja Familienmitglied und Teil des Alltags sein. Andere Vierbeiner können oder wollen auch vielleicht gar nicht alleine bleiben und beschneiden so ungewollt die Freiheit der Besitzer. Doch der Christkindlmarkt ist wirklich ein blöder, blöder Ort für einen Hund.

Achtung! Bedenke, dass ein Christkindmarkt vor allem für allergische Hunde ein richtiges "Inferno" sein kann, denn von den fallengelassenen Essensresten könnte man mehrmals täglich satt werden.

„Gerade weil der Hund ein Familienmitglied ist, dessen Bedürfnisse respektiert werden müssen, appellieren wir an alle Hundehalter: Gönnen Sie Ihrem Hund eine Pause und lassen Sie ihn zu Hause!“
Eva PersyTierschutzombudsstelle

Vorweihnachtszeit mit dem Hund gestalten

Für ein Stadt-Training kann man schon einmal mit seinem Hund an der Leckerli-Hand durch eine Einkaufsstraße laufen, aber dann wieder ruhige Wege suchen. Also, auch das stundenlange Weihnachts-Shopping sollte dem Vierbeiner erspart bleiben und doch lieber einem Spaziergang im Grünen weichen. Immerhin ist Weihnachten ja auch für uns manchmal ganz schön stressig und mit dem Hund kann man dann gemeinsam durchatmen.

{title && {title} } tine,red, {title && {title} } 17.11.2025, 11:03
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