Immense Seuchengefahr

Ebola breitet sich aus, bedroht zehn weitere Länder

Der Ebola-Ausbruch in Zentralafrika weitet sich aus, zehn weitere Länder sind laut Africa CDC gefährdet. Ein Impfstoff fehlt weiterhin.
Newsdesk Heute
23.05.2026, 20:02
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Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda könnte sich nach Einschätzung der Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union (Africa CDC) auch auf zehn weitere Länder in Zentralafrika ausbreiten.

Laut Africa-CDC-Präsident Jean Kaseya sind der Südsudan, Ruanda, Kenia, Tansania, Äthiopien, der Kongo, Burundi, Angola, die Zentralafrikanische Republik und Sambia gefährdet. Uganda hat am Samstag drei weitere Ebola-Fälle gemeldet. Damit gibt es in dem Land jetzt insgesamt fünf Infizierte.

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Das Rote Kreuz hat außerdem den Tod von drei Freiwilligen in der Demokratischen Republik Kongo bekanntgegeben. Sie dürften sich Ende März während ihres Einsatzes in der Provinz Ituri – dem Epizentrum des Ausbruchs – mit dem Virus angesteckt haben.

Dutzende Tote und zahlreiche Verdachtsfälle

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Freitag wegen des Ebola-Ausbruchs die Gesundheitsgefahr für die Bewohner der Demokratischen Republik Kongo auf die Stufe "sehr hoch" gesetzt.

Laut WHO ist die Zahl der Ebola-Verdachtsfälle in dem Land mittlerweile auf rund 750 gestiegen. Bei 177 Todesfällen wird das Virus als Ursache vermutet. Bestätigt sind bisher 82 Ebola-Ansteckungen und sieben Ebola-Todesfälle in dem zentralafrikanischen Land.

Seltenen Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus

Das Ebola-Virus wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten von Infizierten übertragen. Die Inkubationszeit kann bis zu drei Wochen dauern.

Die aktuelle Epidemie wird von der seltenen Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus ausgelöst, die erstmals 2007 nachgewiesen wurde. Es gibt weder einen Impfstoff noch eine gezielte Therapie dagegen.

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