Krise in Bangladesch

Massiver Masern-Ausbruch – über 500 Kinder tot

In Bangladesch sind bei einem schweren Masern-Ausbruch bereits mehr als 500 Kinder gestorben. Die Intensivstationen sind überlastet.
Newsdesk Heute
23.05.2026, 21:04
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In Bangladesch eskaliert derzeit ein schwerer Masern-Ausbruch. Innerhalb weniger Wochen starben bereits mehr als 500 Kinder an der hochansteckenden Krankheit.

Wie das Gesundheitsministerium in Dhaka am Samstag mitteilte, kamen allein seit Freitag 13 weitere Todesfälle hinzu. Seit Mitte März seien insgesamt 512 Kinder an den Folgen der Masern gestorben.

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Intensivstationen überlastet

Die Krankenhäuser in der Hauptstadt stoßen laut Behörden inzwischen an ihre Grenzen. Vor allem die Intensivstationen seien überlastet, vielerorts fehlten ausreichend Betten für schwer kranke Kinder.

Besonders betroffen sind laut offiziellen Zahlen Kinder zwischen sechs Monaten und fünf Jahren.

Impfkampagne gestartet

Um die Ausbreitung einzudämmen, startete Bangladesch eine landesweite Impfkampagne. Nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef wurden bereits rund 18 Millionen Kinder gegen Masern geimpft.

Unicef sieht einen Zusammenhang zwischen dem aktuellen Ausbruch und der politischen Krise im Land. Die Massenproteste und der Sturz der damaligen Regierung im Jahr 2024 hätten dazu geführt, dass viele Kinder keine Schutzimpfung erhalten hätten.

Masern zählen zu den ansteckendsten Viruskrankheiten weltweit. Die Infektion kann schwere Folgeschäden verursachen und im schlimmsten Fall tödlich enden. Besonders häufig betroffen sind Kinder.

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