Zeugen gesucht

Eingerissene Sehne – Frau nach Busfahrt schwer verletzt

Bei der ruckartigen Busfahrt in Krems verlor ein Fahrgast den Halt und stieg einer anderen Passagierin auf den Fuß. Dieser riss dabei die Sehne ein.
Victoria Carina  Frühwirth
10.11.2025, 04:00
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Nach der verhängnisvollen Fahrt mit dem Kremser Stadtbus (Linie 1 nach Stein-Mautern) am 23. Juni ging es für eine Tirolerin direkt ins Spital. Die Diagnose: eine eingerissene Achillessehne. Für eine Entschädigung sucht sie nun eine bestimmte Zeugin.

Busfahrer sei zu wild gefahren

Die Tiroler Touristin wollte mit dem Stadtbus nur durch Krems fahren, erzählt die Frau aus Thaur (Bezirk Innsbruck-Land) gegenüber den "Niederösterreichischen Nachrichten". Dabei hinterließ die holprige Busfahrt bis heute bleibende Schäden.

Wie die Frau schildert, soll bei der Kremser Haltestelle Schulzentrum eine ältere Teenagerin in den Bus der Linie 1 nach Stein-Mautern eingestiegen sein. Das war kurz vor 13 Uhr am 23. Juni.

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"Wegen der extrem rüden Fahrweise des Lenkers verlor sie (die Teenagerin vom Schulzentrum, Anm.) beim Wegfahren den Halt und musste einen Schritt zur Seite machen", erinnert sich die Tirolerin. Den Fuß der geschätzt 17-Jährigen bekam die Frau ab, die sogleich einen Stich im Bein spürte.

Sehnen-Einriss bis heute spürbar

Die Schmerzen wurden rasch so stark, dass Bachler an der Haltestelle Steinertor ausstieg und medizinische Hilfe aufsuchte. Im Klinikum Krems bestätigten Ärzte nach "NÖN"-Angaben mehrere Fußverletzungen, darunter einen Teil-Einriss der Achillessehne. Der Verletzungsgrad wurde als schwer eingestuft. Die Spätfolgen spürt sie bis heute.

Seither hofft Maria Bachler, dass sich die junge Frau meldet, die den Vorfall aus nächster Nähe miterlebt hat. "Sie hat sich mehrmals bei mir entschuldigt, und sie konnte ja nichts dafür!“ Kritik äußert die Tirolerin hingegen am Busfahrer: "Der Mann ist wirklich wie ein Berserker gefahren. Das war fast schon kriminell!"

Nach dem Spitalsaufenthalt versuchte die Frau, vom Busbetreiber auf dem Rechtsweg Entschädigung für ihre Verletzungen zu erhalten. Wie die "NÖN" berichten, sei der Busfahrer derweil sogar untergetaucht! Dem Opfer wurde nun von der Kremser Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass sie unbedingt die Zeugin namhaft machen müsse. Das würde ihr dabei helfen, eine Entschädigung zu bekommen.

Mädchen als Zeugin gesucht

"Ich hoffe, dass sich das Mädchen, vielleicht eine Schülerin an BORG oder BRG, meldet", wendet sich die Frau an die Bevölkerung. "Sie wird lediglich als Zeugin gesucht, nicht als Täterin! Sie war ja selbst Opfer der rasanten Fahrweise."

Sollte sich das rund 17-jährige Mädchen an den Vorfall vom 23. Juni gegen 13 Uhr erinnern können, ist es aufgerufen, sich bei der Polizei zu melden.

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